Plenarprotokoll vom 12. August 2024
- Genehmigung des Protokolls der Sitzung des Plenums vom 10. Juni 2024
- Aktuelles
- Wahl eines Vizepräses gemäß § 7 Abs. 1 der Satzung
- Kammerwahl 2024 – Sachstand
- Start-up Facotry
- Vortrag von Frau Prof. Dr. Jutta Günther (Rektorin der Universität Bremen) sowie Herrn Jan-Oliver Buhlmann (Geschäftsführender Gesellschafter Rohr-Fittings-Stahlhandel GmbH + Co. KG) über die Start-up Factory sowie Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft
- Beschlussfassung über die Mitfinanzierung der Start-up Factory durch die Handelskammer Bremen
- Verschiedenes.
Die Plenarmitglieder gedachten Herrn Udo Immermann, langjähriger Hauptgeschäftsführer und I. Syndicus der Handelskammer, der am 21. Juli 2024 im Alter von 89 Jahren verstorben ist.
Herr Vizepräses Brockmann informierte zur aktuellen Situation in der Bremer Innenstadt. Allen voran müssen die Themen Sicherheit und Sauberkeit oberste Priorität haben, um so die Attraktivität der Innenstadt zu steigern.
Frau Gerlach berichtete über die Ausstellungseröffnung „Paula Modersohn-Becker/I am Me“ in der neuen Galerie in New York. Dort sind vom 6. Juni 2024 bis zum 9. September 2024 wichtige Werke von Paula Modersohn-Becker zu besichtigen.
Herr Dr. Fonger erläuterte den Prozess der Überarbeitung der Wirtschaftspolitischen sowie der Europapolitischen Positionen (WiPos) der DIHK und verwies auf das DIHK-Faktenpapier zum Bundeshaushalt.
Das Plenum wählte in geheimer Abstimmung Andreas Kottisch bei einer Enthaltung einstimmig zum Vizepräses der Handelskammer Bremen für die Laufzeit bis Ende 2024.
Das Plenum ernannte einstimmig Frau Janina Marahrens-Hashagen zur Seniorin der Handelskammer Bremen.
Herr Dr. Fonger berichtete zum aktuellen Sachstand der Kammerwahl 2024. Bis zum 04. September 2024, 10:00 Uhr, kann entweder online oder per Briefwahl die Stimme der Wahlberechtigten abgegeben werden.
Frau Prof. Dr. Jutta Günther (Rektorin der Universität Bremen) sowie Herrn Jan-Oliver Buhlmann (Geschäftsführender Gesellschafter BUHLMANN Rohr-Fittings-Stahlhandel GmbH + Co. KG) informierten über die Start-up Factory sowie Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Beide berichteten, dass die Bundesregierung im Rahmen der sog. Start-up-Strategie einen „Leuchtturmwettbewerb Startup Factories“ etabliert habe, um die Anzahl und die Qualität wissensbasierter Ausgründungen zu steigern. Der Sinn und Zweck besteht darin, in Deutschland fünf bis zehn überregionale und international sichtbarere Start-up Factories als Leuchttürme zu initiieren, die eine starke Anbindung an eine oder mehrere gründungsstarke Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit hohem Innovations- und Talentepotential aufweisen. Diese Start-Factories sollen privatwirtschaftlich organisiert sein (in Form einer GmbH) und unternehmerisch geführt werden.
Das Plenum stimmte zu, dass der Aufbau und der Betrieb einer Start-up Factory in der fünfjährigen Projektphase von der Handelskammer Bremen mit 50.000 Euro pro Jahr unterstützt wird. Die entsprechenden Mittel werden in den Wirtschaftsplänen 2025 bis 2029 eingestellt.