Plenarprotokoll vom 16. Oktober 2023

  1. Genehmigung des Protokolls der Sitzung des Plenums vom 18. September 2023
  2. Aktuelles
  3. Aktuelle Ausbildungssituation im Land Bremen
  4. Verschiedenes
Ab 17:00 Uhr wird das Plenum die Gelegenheit haben, mit Herr Reiner Blaschek über die Umstellung der Stahlwerke auf CO2-neutrale Produktionsmethoden, insbesondere die geplanten Investitionen und deren konkrete Ausgestaltung, zu diskutieren.
Herr Präses Dubbers-Albrecht verurteilte den terroristischen Angriff auf Israel aufs Schärfste. Die Solidarität der Handelskammer gilt den Menschen in Israel.
Herr Präses Dubbers-Albrecht informierte über die neuesten Entwicklungen zum Hafentunnel in der Cherbourger Straße in Bremerhaven, mit dem die Terminals in Bremerhaven besser an die Autobahn A 27 angebunden werden sollen.
Herr Präses Dubbers-Albrecht berichtete von der gelungenen Veranstaltung im Schütting am 27. September 2023 „Zukunft der Industrie im Kontext multipler Krisen“. An der Podiumsdiskussion nahmen Herr Siegfried Russwurm (Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V.), Herr Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte (Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen), Herr Reiner Blaschek (CEO ArcelorMittal) und Herr Jörg Bieß (Geschäftsführer Azul- Kaffee GmbH) teil.
Herr Zeimet informierte über die aktuelle Ausbildungssituation im Land Bremen. Zum Stand 31. August 2023 gab es im Land Bremen insgesamt 4.287 gemeldete Bewerber und 5.439 gemeldete Ausbildungsstellen. Ende August waren im Land Bremen noch 1.596 Stellen unbesetzt. Im Zuständigkeitsbereich der Handelskammer Bremen wurden rund 3.500 Neuverträge geschlossen. Dies sei ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr, obgleich es dennoch große Schwierigkeiten bei der Besetzung der einzelnen Stellen gebe. Weiter informierte Zeimet über die am 9. März 2023 gestartete IHK-Azubi-Bundeskampagne #könnenlernen, die die Ausbildung im positiven Kontext beleuchten soll, um so mehr junge Menschen für die Ausbildung zu begeistern.
Herr Blaschek erläuterte die Unternehmensstruktur von ArcelorMittal, einem der weltgrößten Stahlkonzerne mit Stahlproduktionen in 16 Ländern, 158.000 Mitarbeitenden und 69,1 Millionen Tonnen Rohstahl in 2021. Er ging hierbei explizit auf die Umstellung zur klimaneutralen Produktion am Bremer Standort ein. Die Strategie sei es, bis 2050 klimaneutral zu sein und bereits 35 % weniger Emissionen bis 2030 zu generieren. Für die Umsetzung bedürfe es Hilfestellungen durch die Regierung. Eine Entscheidung für einen Brückenstrompreis sei enorm wichtig, bis ein klimaneutrales und effizientes Stromsystem für wettbewerbsfähige Preise sorgen kann.