Plenarprotokoll vom 16. Januar 2023
- Genehmigung des Protokolls der Sitzung des Plenums vom 12. Dezember 2022
- Aktuelles
- Themenschwerpunkte 2023 für die Arbeit der Handelskammer Bremen
- Benennung für den Vorstand der Kroning-Röcker-Stiftung
- Verschiedenes
Herr Orb berichtete zu der aktuell unbefriedigenden Verkehrssituation in der Martinistraße. Verkehrsführung und Ampelschaltung müssen dringend verbessert werden. Die Handelskammer wird dies beim Verkehrsressort einfordern.
Präses Eduard Dubbers-Albrecht informierte, dass für die Arbeit der Handelskammer Bremen im Jahr 2023 folgende wirtschaftspolitische Schwerpunktthemen vorhergesehen sind:
- Bürgerschaftswahl und Koalitionsbildung,
- Erhalt des Produktions- und Innovationsstandortes Deutschland,
- „Pakt für Berufsorientierung“ als Alternativmodell zur Ausbildungsumlage,
- Fachkräftegewinnung aus dem Ausland,
- Diversifizierung von Lieferketten,
- Planungs- und Genehmigungsverfahren zukunftsfähig gestalten,
- Infrastrukturausbau in Bremen vorantreiben,
- Innenstadtentwicklung Bremen und Bremerhaven,
- Stärkung der Stadteilzentren,
- Fortführung der Start-up-Initiative.
Dr. Matthias Fonger berichtete, dass kammerintern folgende Schwerpunkte für die Arbeit der Handelskammer Bremen formuliert wurden:
- Die neue DIHK begleiten,
- Digitalisierung vorantreiben,
- Klimaschutz und Nachhaltigkeit,
- Shared Services mit der Handelskammer Hamburg intensivieren
- Technische Modernisierung des Hauses Schütting und des Gebäudes Hinter dem Schütting
Das Plenum stimmte der Wiederbenennung von Herrn Stefan Storch (D.F. Rabe GmbH & Co. KG) sowie der Benennung Herrn Marcel Linnemann (Justus Grosse GmbH) und Frau Dr. Sonja Kastin (Commerzbank AG) für die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Joachim Linnemann und Christian Weber für den Vorstand der Kroning-Röcker-Stiftung zu.
Herr Rau (Geschäftsführer für Marketing und Tourismus der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH) informierte über die Maßnahmen im Zusammenhang mit „Marketing für Bremen“. Er erläuterte, dass mit Bremen eine Vielzahl von Themen in Verbindung gebracht würde: Historisches Erbe, Kunst und Kultur, Wissenswelten und Genuss. Gleichzeitig werde Bremen auch als Raumfahrstandort, Sportstandort und als Standort für die maritime- und Automobilwirtschaft gesehen. Ziel des Bremer Stadt-Marketing ist es, die Erlebnisqualität, die Lebensqualität, die Standortqualität und das Image Bremens sichtbarer zu machen und ein positives Bild zu vermitteln. Das Marketing-Konzept der WFB fuße auf drei Säulen: dem Identitätsmarketing, dem Standortmarketing, sowie auf dem Tourismusmarketing. Herr Rau listete zehn Dinge auf, die das Bremen-Marketing benötige: ein gemeinsames, gelebtes, ressortübergreifendes Stadtmarketingkonzept, eine attraktive und lebhafte Innenstadt, einen funktionierenden, sauberen und sicheren Bahnhof mit optimaler Anbindung im Fernverkehr, einen Flughafen mit attraktiven In- und Outgoing-Zielen, eine moderne Messe- und Kongresslandschaft, die Förderung von stetigen (bestehenden und wechselnden) Highlights in Kultur und Sport, die Stärkung von Trends wie Radtourismus und nachhaltiges Reisen, Mut zur Innovation – sowohl politisch wie auch durch private Investitionen, motivierte Unternehmen, Leistungsgträger/Leistungsträgerinnen und Bürger/Bürgerinnen, die den Tourismus stützen, sowie dauerhafte Mittel, um Bremen als Erlebnis- und Wirtschaftsstandort im In- und Ausland zu bewerben und zu reattraktivieren.