Handelskammer-Konjunkturreport Frühjahr 2026: Erneuter Konjunkturdämpfer durch Nahostkonflikt - Verunsicherung sorgt für Investitionsaufschub
Nach vorsichtigem Optimismus zum Jahresbeginn sorgt der Nahostkonflikt für einen neuerlichen Stimmungsdämpfer in der bremischen Wirtschaft.
Gestiegene Kosten für Energie und Materialen wirken sich bereits unmittelbar auf die laufenden Geschäfte aus, sodass die aktuelle Geschäftslage insgesamt wieder negativer bewertet wird als zuletzt. Deutlich verschlechtert zeigen sich auch die Aussichten für die kommenden Monate. Dies gilt auch für die Erwartungen an das Exportgeschäft, die sich am Jahresbeginn noch deutlich verbessert zeigten.
Insgesamt sorgen die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die große Unsicherheit über die Entwicklung von Energie- und Rohstoffpreisen wieder für eine verstärkte Zurückhaltung bei Investitionen. Gleichzeitig bleiben auch die Personalpläne der Unternehmen restriktiv ausgerichtet. Geschäftslage und Geschäftserwartungen zusammengenommen sinkt der Handelskammer-Konjunkturindikator für die bremische Wirtschaft wieder auf ein sehr niedriges Niveau – so das Ergebnis der Konjunkturumfrage im Frühjahr bei 338 Betrieben aus Produzierendem Gewerbe, Handel und Dienstleistungen im Lande Bremen.
Einzelheiten zur Wirtschaftslage und den Konjunkturerwartungen im Land Bremen können Sie unserem ausführlichen Konjunkturreport (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 284 KB) entnehmen. Lesen Sie auch unsere entsprechende Pressemitteilung.
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