EUDR: Neue Anforderungen an Lieferketten rücken näher
Unternehmen, die mit bestimmten Rohstoffen und daraus hergestellten Produkten handeln, sollten die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) weiterhin im Blick behalten. Die neuen Vorgaben werden ab Ende 2026 relevant und betreffen unter anderem Erzeugnisse aus Holz, Kaffee, Kakao, Soja und Palmöl.
Mit der Verordnung steigen insbesondere die Anforderungen an die Transparenz von Lieferketten. Unternehmen müssen entsprechende Sorgfaltspflichten erfüllen und nachweisen können, wo relevante Rohstoffe erzeugt wurden. Dabei spielen unter anderem Geolokalisierungsdaten der Produktionsflächen sowie belastbare Informationen und Nachweise entlang der Lieferkette eine wichtige Rolle.
Für betroffene Unternehmen empfiehlt es sich daher, nicht erst kurz vor dem Anwendungsbeginn aktiv zu werden. Lieferanteninformationen, Datenverfügbarkeit und interne Verantwortlichkeiten können bereits im Vorfeld überprüft und notwendige Prozesse aufgebaut werden.