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Wirtschaft digital. Grenzenlos. Chancenreich.

Die Digitalisierung bietet viele neue Möglichkeiten in nahezu allen Lebensbereichen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil von Innovationen, Geschäftsmodellen sowie betrieblichen Prozessen und prägt das Verhalten von Nutzern und Kunden. Die sogenannte vierte industrielle Revolution löst einen gravierenden Strukturwandel in den Schlüsselbranchen aus – mit großem Potenzial für die gesamte Industrie, Dienstleistungswirtschaft, Energiewirtschaft, Handel und Logistik. Es geht um nicht weniger als um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft.
Alltag in Unternehmen: Schritt für Schritt in eine digitale Welt
Der Digitalisierungsgrad der Unternehmen ist zugleich noch sehr unterschiedlich – sowohl innerhalb von Branchen als auch zwischen großen und kleinen Unternehmen. Unternehmen mit einem hohen Digitalisierungsgrad können leichter neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen und so ihre Innovationsfähigkeit steigern. Hier gilt: Wer nicht mithält, wird abgehängt.
Vertrauen der Nutzer entscheidend
Mit der Digitalisierung wollen Unternehmen Produkte und Dienstleistungen schneller, kostengünstiger und individualisiert verfügbar machen. Neue technische Möglichkeiten, z. B. in der Gesundheitswirtschaft, werden die Lebensqualität vieler Menschen verbessern. Neben all diesen Chancen dürfen jedoch die Risiken nicht vergessen werden. Die schöne neue Welt funktioniert auch auf Basis riesiger Datenmengen (Big Data), die vor allem beim Surfen im Internet generiert werden. Das verunsichert mittlerweile viele Nutzer. Sie fragen sich, was mit den zum Teil sehr persönlichen Informationen passiert. Unternehmen, deren Entscheidungen immer stärker auf Informationen basieren, müssen deshalb die Befürchtungen der Nutzer stärker ernst nehmen. Ihre Wettbewerbsfähigkeit wird künftig darauf beruhen, dass die Nutzer einen vertrauensvollen Umgang mit ihren Daten voraussetzen können. Hierfür bedarf es verlässlicher Rahmenbedingungen, die die Privatsphäre schützen und zugleich Geschäftsmodelle auf Basis von Big Data ermöglichen. Genau hier setzt die geplante europäische Datenschutzgrundverordnung an. Ihre Verabschiedung ist deshalb ein wesentlicher Meilenstein, denn sie bietet Schutz bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und beim freien Datenverkehr.
Voraussetzungen für die digitale Zukunft schaffen
Professionell mit den Veränderungen in einer digitalen Welt umzugehen bedeutet, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen. Die IHK-Organisation wird sich verstärkt dieser Frage widmen. Neben der Sicherheit der Daten spielen zwei weitere Themen eine wichtige Rolle: Zum einen muss eine hochleistungsfähige Breitbandinfrastruktur marktgetrieben von den Telekommunikationsnetzbetreibern bereitgestellt werden, und zum anderen benötigen die Unternehmen digital kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Der DIHK setzt sich aktiv dafür ein, dass die Sicherheitsforschung einen Schwerpunkt auf die Entwicklung von einfach nutzbaren Verschlüsselungstechnologien legt, damit die Verschlüsselung von Daten, Dokumenten und E-Mails im unternehmerischen Alltag leichter wird. Die IHKs engagieren sich in den Regionen aktiv für Breitbandanschlüsse, die unternehmerischen Anforderungen Rechnung tragen. Notwendig ist, dass bei einer volkswirtschaftlich so bedeutsamen Infrastruktur ebenso wie in der Energie- und Umweltpolitik längerfristige Ziele formuliert und die gesamtwirtschaftlichen und die regionalen Planungen darauf ausgelegt werden. Und nicht zuletzt wirken die IHKs entscheidend daran mit, dass die Vermittlung digitaler Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung Eingang findet. Diese Investitionen in Infrastruktur und Bildung sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass digitale Innovationen entstehen.
Fünf Checklisten icons sind schwebend über einem Laptop zu sehen. © ipuwadol

Das Forum „KI und Digitalisierung im nachhaltigen Handel“ am 11.06.2026 in Oldenburg zeigt, wie KI und digitale Tools Vorgaben wie CBAM, EUDR und Lieferkettenregeln rechtssicher im Alltag umsetzen.

Am 1. April 2026 startete das bremische Förderprogramm "Digitaler Mittelstand KI". Es richtet sich an KMU, Kleinstunternehmen und Soloselbstständige, die ihre Geschäftsprozesse digitalisieren oder Künstliche Intelligenz, automatisierte Abläufe und Cybersicherheit gezielt ausbauen möchten.

Der Einsatz von KI zur Erstellung von Werbetexten und -bildern nimmt zu. Gleichzeitig rückt die neue Kennzeichnungspflicht der EU KI-Verordnung (vollständig anwendbar ab 2. August 2026) näher. Die Wettbewerbszentrale hat hierzu einen kostenfreien Leitfaden veröffentlicht.

Die Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand hat das CYBERsicher Lagebild veröffentlicht. Der Report wirft einen Blick auf die aktuelle Bedrohungslage mit Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland.

Ein Schloss ist umgeben und Bustaben- und Zahlencodes. © kentoh - Fotolia

Die EU hat die NIS-2 Richtlinie verabschiedet und damit die Cybersicherheitsanforderungen verschärft. Unternehmen sollten zeitnah ihre Betroffenheit prüfen, um den gesetzlichen Meldepflichten und Sicherheitsvorgaben gerecht zu werden.

Drei Personen

Mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Bremen-Oldenburg unterstützt und fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Steigerung ihrer Digitalisierungskompetenzen.

Unter dem Motto #GemeinsamDigital bündeln der DIHK und die regionalen Industrie- und Handelskammern ihre Online-Angebote rund um das Thema Digitalisierung. Informieren Sie sich hier!

html-Code auf einem Bildschirm © picjumbo.com

Cyber-Angriffe auf Unternehmen nehmen seit Jahren stetig zu. Der IT-Sicherheit kommt daher ein hoher Stellenwert zu. Verschaffen Sie sich anhand unseres Angebots einen Überblick über Handlungsfelder und Anlaufstellen rund um die Cyber-Sicherheit.

Von A wie Agile Arbeitsformen bis Z wie Zukunftsfähige Unternehmenskultur - das Homoffice-ABC der Initiative Neue Qualität der Arbeit informiert über die wichtigsten Begriffe mobiler Arbeit.