MERICS-Bericht: EU verschärft Ton gegenüber China – Handelskonflikt könnte sich zuspitzen
Demnach unterstützen inzwischen auch Deutschland und Spanien eine härtere Gangart gegenüber chinesischen Subventionen und industriellen Überkapazitäten, die aus Sicht der EU den Wettbewerb zulasten europäischer Unternehmen verzerren. Parallel laufen Gespräche zwischen EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič und Chinas Handelsminister Wang Wentao, während die EU weitere handelspolitische Maßnahmen vorbereitet.
Frankreich und Deutschland haben zudem einen gemeinsamen Vorschlag für ein neues EU-Instrument vorgelegt, das Marktverzerrungen durch Drittstaaten wirksamer begegnen und im Extremfall den Zugang zum europäischen Binnenmarkt beschränken könnte.
Vor dem Hintergrund des weiter wachsenden Handelsüberschusses Chinas gegenüber der EU gilt eine schnelle Einigung als unwahrscheinlich. MERICS geht davon aus, dass sich die handelspolitischen Spannungen zwischen Brüssel und Beijing im Jahr 2027 weiter verschärfen könnten.
Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie dem Originalartikel auf der Homepage von MERICS entnehmen.