EU und Kanada: Partnerschaft auf eine neue strategische Ebene heben

Kanada gewinnt für Europa und die deutsche Wirtschaft angesichts geopolitischer Veränderungen, resilienter Lieferketten und der Bedeutung kritischer Rohstoffe zunehmend an strategischer Bedeutung. Die DIHK setzt sich daher dafür ein, die EU-Kanada-Beziehungen weiter auszubauen und die Zusammenarbeit in Bereichen wie Handel, Energie, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und nachhaltige Technologien zu vertiefen.
Das Handelsabkommen CETA hat seit seiner vorläufigen Anwendung 2017 wichtige Impulse für den Austausch zwischen der EU und Kanada gesetzt. Nun gilt es, bestehende Potenziale besser zu nutzen, Handelshemmnisse weiter abzubauen und Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen und Kooperationen zu bieten.
Auch für die bremische Wirtschaft ist Kanada ein wichtiger Partner. Unternehmen aus Bremen und Bremerhaven unterhalten vielfältige Geschäftsbeziehungen in Bereichen wie Luft- und Raumfahrt, Automobilwirtschaft, maritime Wirtschaft, Logistik sowie Nahrungsmittelwirtschaft. Die enge Zusammenarbeit mit kanadischen Partnern bietet insbesondere in Zukunftsfeldern wie grüner Energie, Wasserstoff, Digitalisierung und innovativen Technologien weitere Chancen.
Eine vertiefte EU-Kanada-Partnerschaft kann dazu beitragen, Lieferketten widerstandsfähiger zu machen, strategische Abhängigkeiten zu reduzieren und neue Märkte für deutsche und bremische Unternehmen zu erschließen.
Kanada bleibt damit ein wichtiger Zukunftsmarkt und strategischer Partner für die internationale Ausrichtung der bremischen Wirtschaft.
Eine guten Überblick und Vorschläge für eine Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit enthält das beigefügte Impulspapier der DIHK: