Trump-Xi-Treffen im September 2026

Mit Blick auf das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatspräsident Xi Jinping im September 2026 macht die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) auf die weitreichenden Auswirkungen für die deutsche und europäische Wirtschaft aufmerksam. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen unter anderem Handel, Exportkontrollen, kritische Rohstoffe und Schlüsseltechnologien.
DIHK-Außenwirtschaftschef Dr. Volker Treier betont: „Wenn Washington und Peking über Handel, Rohstoffe und Schlüsseltechnologien verhandeln, ist die deutsche Wirtschaft unmittelbar betroffen. Es ist wichtig, dass die EU nicht in Schockstarre verharrt, sondern zielgerichtet ihre außenwirtschaftlichen Interessen vertritt.“
Auch für die Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven sind die Gespräche von besonderer Relevanz. Sowohl die USA als auch China gehören zu den wichtigsten internationalen Handelspartnern des Landes Bremen. Mit China unterhalten rund 400 Unternehmen regelmäßige Geschäftsbeziehungen. Das Handelsvolumen belief sich 2025 auf rund 2,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig pflegen mehr als 400 bremische Unternehmen Geschäftsbeziehungen mit den USA. Der Warenhandel mit den Vereinigten Staaten erreichte 2025 ein Volumen von rund 4,6 Milliarden Euro.
Entsprechend dürften zahlreiche bremische Unternehmen die Gespräche zwischen Washington und Peking aufmerksam verfolgen. Die Ergebnisse könnten Auswirkungen auf internationale Lieferketten, Investitionsentscheidungen und die Rahmenbedingungen des globalen Handels haben.
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