Neue Ukraine-Fonds eröffnen Lieferchancen für KMU
Begünstigt wird diese Fondswelle durch die gezielte Beteiligung internationaler Entwicklungsbanken. Institutionen wie EBRD, EIB oder die US‑Entwicklungsbank DFC beteiligen sich als Ankerinvestoren und übernehmen das erste Ausfallrisiko. Dieser sogenannte First‑Loss‑Puffer schützt private Geldgeber vor Anfangsverlusten und erhöht die Planbarkeit von Investitionen in der Ukraine. Privates Kapital kann dadurch mobilisiert werden, Industrieprojekte werden finanzierbar.
Auffällig ist die zentrale Rolle von Dragon Capital: Das Kiewer Investmenthaus managt mit REBUF, ADUIF und dem European Flagship Fund drei der wichtigsten neuen Vehikel und ist damit zu einem Dreh‑ und Angelpunkt der privatwirtschaftlichen Finanzierung des Ukraine‑Wiederaufbaus geworden.
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