Krisenvorsorge
Im Zuge der weltweiten geopolitischen Entwicklungen in den letzten Jahren hat sich die sicherheitspolitische Lage in Deutschland massiv verändert. Cyberangriffe, Spionageaktivität und Sabotageakte auf militärische und zivile Infrastruktur sind alltäglich geworden. In immer kürzeren Zyklen gibt es neue Herausforderungen und es ist unabsehbar, welche Eskalation noch eintreten wird.
Während im militärischen Bereich bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen wurden, um unterschiedlichen Bedrohungsszenarien zu begegnen, besteht auf ziviler Seite vielfach Nachholbedarf. Nach dem Ende des Kalten Krieges und Jahrzehnten des Friedens fehlen vielerorts nicht nur das Bewusstsein für aktuelle Gefährdungen, sondern auch Erfahrung im Umgang mit ihnen sowie konkrete Vorsorgemaßnahmen. Dies betrifft auch viele
Unternehmen.
Unternehmen.
Die IHK-Organisation hat sich dieser Herausforderung seit gut einem Jahr angenommen. Auf breiter Basis und gemeinsam mit anderen Akteuren erfolgte eine Analyse der komplexen Gemengelage, möglicher Szenarien und es wurden konkrete Schritte abgeleitet, wie Vorbereitungen effektiv getroffen werden können. Die einzelnen Industrie und Handelskammern leisten dazu verschiedene Beiträge. Besonders hilfreich ist der Vorsorgeplan, der gemeinsam von der Handelskammer Hamburg und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erstellt worden ist. Beide Institutionen haben diese Unterlage für die Verwendung in der IHK-Organisation freigegeben, was wir als IHK Braunschweig dankbar angenommen haben.
Ansprechpartner für einen weitergehenden Austausch sind Vizepräsidentin Astrid Striese und der erste stellvertretende Hauptgeschäftsführer Nikolas Lange.
