Steuerliche Forschungszulage setzt Impulse für betriebliche Forschung

Die Evaluation des Forschungszulagengesetzes für 2021 bis 2025 bewertet die steuerliche Förderung als wirksames Instrument, um zusätzliche Forschung und Entwicklung in Unternehmen anzuregen.

Die wichtigsten Ergebnisse

  • Mehr FuE-Ausgaben: Bei den antragstellenden Unternehmen stiegen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Durchschnitt um 13,7 Prozent.
  • Mehr FuE-Beschäftigte: Die Zahl der Beschäftigten in Forschung und Entwicklung erhöhte sich bei den antragstellenden Unternehmen durchschnittlich um 11,4 Prozent.
  • Zusätzliche Investitionen: Je nach Berechnung löste jeder Euro Forschungszulage brutto etwa 1,0 bis 1,2 Euro an internen FuE-Ausgaben aus.
  • Breite Wirkung: Die Zahl der kontinuierlich forschenden Unternehmen stieg von 2019 bis 2024 um rund 24 Prozent auf 45.200. Ein Zusammenhang mit der Forschungszulage gilt als wahrscheinlich; ein eindeutiger empirischer Nachweis steht laut Bericht jedoch noch aus.
  • Ergänzung zur Projektförderung: Die Forschungszulage wird als breit angelegtes Instrument bewertet, das auch für kleine und mittlere Unternehmen relevant ist und die direkte Projektförderung ergänzt.
Der Bericht rät, KMU noch gezielter zu erreichen, den Antragsprozess zu verbessern und die Datenverfügbarkeit auszubauen. Eine Ausweitung der förderfähigen Bemessungsgrundlage sollte sorgfältig abgewogen werden.
Quelle: Deutscher Bundestag
Stand: 29.09.2026