Kulmbacher Brauerei erhält Ehrenurkunde für Umweltschutz
Auszeichnung der IHK für Oberfranken Bayreuth für 20 Jahre EMAS-Engagement
Die Kulmbacher Brauerei wird von der IHK für Oberfranken Bayreuth für ihr 20-jähriges Engagement im europäischen Umweltmanagementsystem EMAS ausgezeichnet.
Harry Weiß, Vorsitzender des IHK-Gremiums Kulmbach, betont bei der Übergabe der Ehrenurkunde: “Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gehören zusammen. Unternehmen kommen heute nicht mehr daran vorbei, sich mit nachhaltigem Wirtschaften zu beschäftigen.“
IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm würdigt die Leistung der Brauerei: “Seit der Erstregistrierung am 11. Mai 2005 zeigt die Kulmbacher Brauerei, wie konsequenter Umweltschutz in der Praxis funktioniert.“ EMAS steht seit 1993 für glaubwürdiges und transparentes Umweltmanagement in Europa und ist in Deutschland im Umweltauditgesetz verankert. Über 1.100 Organisationen in Deutschland nutzen EMAS als strategisches Instrument, um ökologische Verantwortung und wirtschaftlichen Erfolg zu verbinden.
Oberfranken nimmt eine Vorreiterrolle ein: Mit 21 EMAS-Registrierungen, vor allem im industriellen Bereich, ist die Region im bundesweiten Vergleich besonders stark vertreten. Damit unterstreicht Oberfranken die Bedeutung von nachhaltigem Wirtschaften und die strategische Verankerung von Umwelt- und Klimaschutz in der regionalen Wirtschaft.
EMAS: Bewährtes Instrument für betrieblichen Umweltschutz
Mathias Keil, Vorstand für die Ressorts Finanzen und Technik der Kulmbacher Brauerei AG hebt hervor, dass EMAS im Unternehmen seit zwei Jahrzehnten ein bewährtes Instrument für den betrieblichen Umweltschutz ist. “Wir setzen auf kontinuierliche Verbesserung, insbesondere bei Wasser- und Energieeinsatz. Die Beteiligung unserer Mitarbeitenden ist uns dabei besonders wichtig – sie erkennen und nutzen auch kleine Möglichkeiten zur Optimierung.“ Perspektivisch bildet EMAS die Grundlage für den Nachhaltigkeitsbericht der Brauerei. “Nachhaltigkeit ist für uns keine Floskel, sondern Teil unserer Unternehmenskultur und ein notwendiger Wandel“, so Keil. Die Brauerei setzt zunehmend auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, um ihre Umweltleistung weiter zu steigern. Ein zentrales Ziel bleibt die Dekarbonisierung hin zur Klimaneutralität.
Die beiden Vertreter der IHK für Oberfranken Bayreuth gratulieren der Kulmbacher Brauerei mit einer Ehrenurkunde zu 20 Jahren gelebtem Umweltschutz und nachhaltigem Wirtschaften.
Das Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) ist seit 30 Jahren ein europaweit anerkanntes Instrument für glaubwürdiges und transparentes Umweltmanagement, das in Deutschland seit 1995 gesetzlich verankert ist. EMAS unterstützt Unternehmen aller Größen und Branchen dabei, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern, Rechtssicherheit zu stärken, Ressourcen effizienter zu nutzen und Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Darüber hinaus trägt EMAS zur Erfüllung gesetzlicher Vorgaben und zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz bei.
Die EMAS-Ehrenurkunden des Bundesumweltministeriums werden von Bundesumweltminister Carsten Schneider unterzeichnet und von den Registrierungsstellen vor Ort überreicht – das sind je nach Unternehmen die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken oder die Handwerkskammer für Oberfranken.
Im Bild (von links): Stefan Wolf (Leiter Qualitätsmanagement und Nachhaltigkeit Kulmbacher Brauerei AG), Wolfram Brehm (Hauptgeschäftsführer IHK für Oberfranken Bayreuth), Mathias Keil (Vorstand Finanzen und Technik Kulmbacher Brauerei AG), Harry Weiß (Vorsitzender IHK-Gremium Kulmbach) und Frank Lechner (Referent Umwelt IHK für Oberfranken Bayreuth).
Hinweis an die Redaktionen:
Die Übergabe der Urkunde erfolgte bereits Ende Dezember. Zu diesem Zeitpunkt war Harry Weiß noch der Vorsitzende des IHK-Gremiums Kulmbach.
Die Übergabe der Urkunde erfolgte bereits Ende Dezember. Zu diesem Zeitpunkt war Harry Weiß noch der Vorsitzende des IHK-Gremiums Kulmbach.
