12.02.2026 I Nachhaltige Metropole
Aus Berliner Perspektive stellte Andreas Kraus, Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt, den aktuellen Stand bei der Erarbeitung der ersten Nachhaltigkeitsstrategie des Landes vor. Als Meta‑Strategie soll sie bestehende Fachstrategien bündeln und entlang von fünf Transformationsfeldern Maßnahmen für die kommenden Jahre definieren. Vorgesehen sind auch ein Dashboard zur Zielverfolgung sowie konkrete Prüfaufträge für die nächste Legislatur. Die Verabschiedung im Senat ist für Juni 2026 geplant.
In der anschließenden Diskussion mit den Ausschussmitgliedern und Gästen standen vor allem Fragen zur Prioritätensetzung, finanzielle Spielräume und die praktische Umsetzung im Mittelpunkt.
Nachhaltigkeitspolitik in Berlin und Brüssel im Fokus
Unter dem Titel „Quo vadis Nachhaltigkeit – Aktuelle Nachhaltigkeitspolitik in Berlin und Brüssel“ bot die Sitzung des Ausschusses „Nachhaltige Metropole“ am 12. Februar 2026 einen lebendigen Auftakt in das Ausschussjahr.
Levin Spiegel, Policy Advisor for Sustainability bei Eurochambres, gab einen fundierten Überblick über die aktuellen Entwicklungen der EU‑Nachhaltigkeitspolitik. Mit dem Omnibus‑I‑Paket verschiebt sich der Fokus der Regulierung deutlich: Die Berichtspflichten werden auf sehr große Unternehmen begrenzt, kleine und mittlere Betriebe entlastet. Spiegel betonte, dass die EU damit Wettbewerbsfähigkeit stärken möchte, ohne die Ziele des Green Deal aufzugeben.
Aus Berliner Perspektive stellte Andreas Kraus, Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt, den aktuellen Stand bei der Erarbeitung der ersten Nachhaltigkeitsstrategie des Landes vor. Als Meta‑Strategie soll sie bestehende Fachstrategien bündeln und entlang von fünf Transformationsfeldern Maßnahmen für die kommenden Jahre definieren. Vorgesehen sind auch ein Dashboard zur Zielverfolgung sowie konkrete Prüfaufträge für die nächste Legislatur. Die Verabschiedung im Senat ist für Juni 2026 geplant.
Andreas Kraus (Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt Berlin) und Antje Meyer (Ausschussvorsitzende und Geschäftsführerin nextblooming GmbH)
In der anschließenden Diskussion mit den Ausschussmitgliedern und Gästen standen vor allem Fragen zur Prioritätensetzung, finanzielle Spielräume und die praktische Umsetzung im Mittelpunkt.