IHK Berlin

Einsatzszenarien

In Krisenlagen zählt jede Hilfe. Unternehmen können mit einer kurzfristigen Bereitstellung von Gerät oder Raumkapazitäten betroffene Betriebe und Einsatzkräfte vor Ort unterstützen. Hier finden Sie einige Beispiele, mit was uns wie in Krisenlagen geholfen werden kann:

Notstromaggregate

Ein Unternehmen liefert kurzfristig ein mobiles Notstromaggregat für ein Pflegeheim und schließt es an. So bleiben Licht, Aufzüge und die Kühlung von Medikamenten in Betrieb, bis die reguläre Stromversorgung wiederhergestellt ist.

Transportkapazitäten

Nach Schäden an einem Lager eines Supermarktes stellt ein Logistikunternehmen LKW und Fahrer bereit. Waren werden aus dem betroffenen Depot in ein alternatives Lager transportiert und bleiben verfügbar, während der ursprüngliche Standort gesichert oder instand gesetzt wird.

Kühl- und Lagerkapazitäten

Nach dem Ausfall der eigenen Kühltechnik lagert ein Labor temperaturempfindliche Proben und Medikamente kurzfristig in externen Kühl- und Tiefkühlräumen eines Gesundheitsdienstleisters ein. Die Kühlketten bleiben eingehalten, der Schaden begrenzt.

Großgerät für Katastrophenschutz

Nach schweren Unwetterschäden stellt ein Bauunternehmen einen Kran für den das Technische Hilfswerk bereit. Trümmer, beschädigte Bauteile und Einsatztechnik werden sicher bewegt, sodass Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen zügig fortgesetzt werden können.

Verpflegung von Hilfskräften

Bei einem mehrtägigen Krisenlage versorgt ein Cateringbetrieb Rettungsdienste, Feuerwehr und THW mit warmen Mahlzeiten, Snacks und Getränken. Die Waren dazu erhält er von einem betroffenen Supermarkt, der seine Bestände leeren muss.

Unterbringung von Hilfskräften

Bei großflächigen Schadenslagen unterstützen Hilfskräfte aus anderen Bundesländern und Regionen die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW in Berlin. Ein Hotel und ein Büroimmobilienbetreiber stellen dafür kurzfristig Zimmer und Ruhebereiche bereit.

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