Statement

IHK-Präsident Stietzel zu Handelsabkommen mit Indien: Stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Berliner Wirtschaft

Zum Handelsabkommen zwischen Indien und der EU sagt IHK-Präsident Sebastian Stietzel:
„Das EU-Indien-Freihandelsabkommen ist ein wichtiger Öffnungsschritt in einer zunehmend angespannten Weltlage. Für die Berliner Wirtschaft bedeutet es die Chance, neue Märkte zu erschließen, Risiken breiter zu streuen und vom dynamischen Wachstum Indiens zu profitieren. Weniger Zölle und verlässliche Rahmenbedingungen erleichtern vor allem kleinen und mittleren Unternehmen den Markteintritt. Indien entwickelt sich mit großer Geschwindigkeit zu einem der zentralen Wirtschaftspartner weltweit. Für Berliner Unternehmen eröffnen sich dort attraktive Marktchancen – insbesondere in der Digitalisierung, in der Mobilität, in der Gesundheitswirtschaft sowie bei erneuerbaren Energien. Indische Unternehmen sind innovationsstark, technologieoffen und international vernetzt – ideale Voraussetzungen für Berliner Lösungen und Kooperationen. Die geplante Eröffnung eines Berliner Wirtschaftsbüros in Bangalore kann diesen Kurs sinnvoll flankieren. Entscheidend ist, dass es konkrete Marktzugänge schafft und Unternehmen beim Aufbau belastbarer Netzwerke vor Ort unterstützt. Insgesamt stärkt das Zusammenspiel aus Freihandelsabkommen und Büro-Präsenz die Wettbewerbsfähigkeit der Berliner Wirtschaft. Indien ist kein Zukunftsmarkt mehr, sondern längst ein Markt der Gegenwart, in dem Berlin jetzt Chancen nutzen sollte.“
Eine Übersicht zu den Handelsbeziehungen Berlins mit Indien finden Sie im Anhang.