Pressemitteilung

2.000 Gäste aus Wirtschaft und Politik beim IHK–Sommerfest

Rund 2.000 geladene Gäste aus Wirtschaft und Politik in bester Stimmung, 14 Foodtrucks, die mit ihren Angeboten von Pretty Pankow über Green Grunewald bis Super Spandau die kulinarische Vielfalt der Berliner Kieze abdeckten und dazu Musik der Berliner Sängerin Emily Intsiful und ihrer Band: Am Abend fand das traditionelle Sommerfest der IHK Berlin auf der in Teilen abgesperrten Fasanenstraße statt. Das Grußwort hielt Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner.
IHK-Präsident Sebastian Stietzel betonte in seiner Rede die Rolle der Berliner Unternehmerinnen und Unternehmer für den wirtschaftlichen Erfolg und die gesellschaftliche Stabilität der Stadt. Mit Blick auf die Wahlen zum Abgeordnetenhaus im September forderte er deshalb die klare Priorisierung einer wirtschaftsfreundlichen Politik.
„Die Unternehmerinnen und Unternehmer dieser Stadt halten den Laden am Laufen. Dafür brauchen sie aber Luft zum Atmen. Ausbildungsplatzabgabe, die verunglückte Novellierung des Vergabegesetzes und vor allem aber der riskante Flirt mit Vergesellschaftungen sind das exakte Gegenteil. Insbesondere die irrige Idee, mit einem staatlich erzwungenen Eigentümerwechsel könne man die Wohnungskrise lösen, droht nicht nur der Berliner Wirtschaft die Luft abzuschnüren. Der Wirtschaftsstandort Deutschland insgesamt wird Schaden nehmen. Ausländische Investoren interessieren sich wenig für föderale Feinheiten, für sie ist es im Zweifel Deutschland, dass 37 Jahre nach dem Ende der DDR-Diktatur wieder enteignen will. Damit riskieren wir einen der letzten und gleichzeitig wichtigsten Vorteile, den wir gegenüber anderen Ländern haben: Rechtssichersicherheit und Investitionssicherheit. Mein eindringlicher Appell an die Politik ist deshalb: Versenken Sie die Idee der Vergesellschaftung in der Mottenkiste der Geschichte. Denn da gehört sie hin.“
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