Berlin im Wahljahr 2026 – Impulse für Wachstum und Wohlstand setzen
In einer Zeit globaler Unsicherheiten braucht Berlin eine Standortpolitik, die Fesseln löst und konsequent auf Wachstum und Wohlstand setzt. Die Stadt hat dafür beste Voraussetzungen: internationale Ausstrahlung, eine starke Industrie- und Wissenschaftslandschaft, eine dynamische Gründerszene und hohe Lebensqualität. Diese Stärken machen Berlin zu einem Magneten für Talente, Innovation und Investitionen – werden aber durch überbordende Bürokratie, langwierige Verfahren, Vergesellschaftungsdebatten und zusätzliche Belastungen wie eine Ausbildungsplatzabgabe ausgebremst.
- 1. Verwaltung neu denken – Partner statt Bremse für die Wirtschaft
- 2. Stadtentwicklung mit Weitblick – Raum für Wachstum
- 3. Fachkräfte sichern – Talente gewinnen, binden und entfalten
- 4. Mobilität gestalten – Infrastruktur als Standortfaktor
- 5. Innovationskraft trifft Weltbühne – Berlin als Impulsgeber
Statt Unsicherheit zu erzeugen, braucht Berlin Verlässlichkeit, Vertrauen in Investitionen und klare Rahmenbedingungen. Wenn politische Debatten sich um Enteignung, Misstrauen gegenüber unternehmerischem Handeln, den Aufbau weiterer Bürokratie und neue Sonderabgaben drehen, erzeugt das Investitionszurückhaltung und bremst die notwendige Transformation. Berlin kann sich solche Signale im nationalen und internationalen Standortwettbewerb nicht leisten. Die Aufgabe der Politik ist nicht, unternehmerische Entscheidungen zu ersetzen, sondern für klare, innovationsfreundliche Rahmenbedingungen zu sorgen.
Die Berliner Wirtschaft ist vielfältig: von Familienunternehmen, kleinen und mittelständischen Betrieben, über Start-ups, Handwerk, Soloselbstständige und Freie Berufe bis hin zu großen Industrieunternehmen und Konzernen. Berliner Unternehmen schaffen Innovation, Beschäftigung, Versorgungssicherheit und sorgen für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Damit sich das Engagement der Berliner Unternehmerinnen und Unternehmer weiterhin zum Wohle der Stadt und seiner Bewohnerinnen und Bewohner erfolgreich entfalten kann, braucht es ein klares Bekenntnis zum Unternehmertum und seine politische Wertschätzung, eine Stärkung der Selbständigkeit, ressortübergreifende gute Rahmenbedingungen für Gründungen, Unternehmenswachstum und Nachfolgen, und eine wirtschaftspolitische Strategie, die die gesamte Berliner Unternehmenslandschaft berücksichtigt.
Diese gemeinsame Positionierung von 17 Verbänden und Kammern der Berliner Wirtschaft zur Abgeordnetenhauswahl 2026 zeigt, an welchen Stellschrauben Berlin drehen muss, um seine Attraktivität als Wirtschaftsstandort zu sichern und auszubauen – mit konkreten politischen Forderungen in den zentralen Handlungsfeldern.
1. Verwaltung neu denken – Partner statt Bremse für die Wirtschaft
Eine moderne und leistungsfähige Verwaltung ist ein entscheidender Standortfaktor für wirtschaftliche Dynamik. In Berlin wird die Verwaltung jedoch vielfach als schwerfällig und wenig innovationsfreudig wahrgenommen. Komplexe Verfahren, lange Bearbeitungszeiten und fehlende Transparenz bremsen die Wirtschaft aus. Unternehmen erleben staatliches Handeln noch zu oft als Hürde statt als Unterstützung: Projekte verzögern sich, Chancen werden verpasst, Vertrauen geht verloren. Damit Verwaltung zum Standortvorteil wird, braucht es einen klaren Kulturwandel: weniger Bürokratie, mehr Service, konsequente Digitalisierung. Der in dieser Legislatur endlich in Schwung gekommene Prozess der Verwaltungsreform muss in den kommenden Jahren konsequent weitergeführt werden, indem
- das Landesorganisationsgesetz gezielt umgesetzt wird: klare Zuständigkeiten zwischen Land und Bezirken, echte „One-Stop“-Strukturen bei Genehmigungen und verbindliche Fristen mit Genehmigungsfiktion, wenn die Verwaltung nicht entscheidet;
- Fertigstellung des 4.000 Aufgaben umfassenden Katalogs und Zuordnung zu den im Landesorganisationsgesetz festgelegten Politik- und Querschnittsfeldern; Beschlussfassung über ein Konnexitätsgesetz sowie über eine neue Bezirksverfassung, die die Führungs- und Organisationstrukturen der zwölf Bezirke zur effektiven Umsetzung des Landesorganisationsgesetzes regelt.
- Bürokratieabbau als Daueraufgabe gesetzlich verankert wird – mit jährlichen Zielgrößen für den Abbau von Erfüllungsaufwand und einem verbindlichen „One-in-two-out“-Prinzip für neue Landesregelungen;
- ein unabhängiger und schlanker Berliner Normenkontrollrat pilotiert wird, der Gesetzentwürfe vor Beschluss auf Bürokratiekosten prüft und bestehende Gesetze turnusmäßig evaluiert;
- alle relevanten Unternehmensverfahren vollständig digitalisiert werden – von der Gründung über Baugenehmigungen bis zu Förderanträgen – und hierfür ein einheitliches digitales Unternehmenskonto als zentrale Schnittstelle eingeführt wird;
- das Vergaberecht zielgerichtet entschlackt und modernisiert wird – durch eine Anhebung der Wertgrenzen, wie sie in anderen Bundesländern, z.B. im Nachbarland Brandenburg, bereits vollzogen wurde, durch konsequente Berücksichtigung der Total-Cost-of-Ownership, durch eine Angleichung an die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A), durch eine innovationsfördernde Ausgestaltung der Vergabeverfahren und durch chancengleiche Teilnahme für Unternehmen unterschiedlicher Größe und Erfahrung.
2. Stadtentwicklung mit Weitblick – Raum für Wachstum
Wohnraumdruck, Flächenknappheit und komplexe Planungs- und Genehmigungsprozesse setzen Berlin unter Spannung. Wohn- und Gewerbenutzungen geraten zunehmend in Konkurrenz, statt in eine intelligente Mischung zu kommen. Verfahren dauern zu lange – mit direkten Folgen für Investitionen, Arbeitsplätze, Stadtentwicklung und Wohnungssuchende. Berlin braucht eine Flächenpolitik, die Wohnen und Arbeiten zusammendenkt, Gewerbe- und Industrieflächen sichert und Planungs- und Genehmigungsprozesse spürbar vereinfacht und beschleunigt. Damit Berlin seine wirtschaftliche Basis nicht durch Flächenmangel verspielt, fordern wir:
- Enteignungsdebatten zu beenden und konsequent auf Neubau zu setzen: schnellere Baugenehmigungen, Nachverdichtung und Ausweisung neuer Wohngebiete statt Vergesellschaftung, die keinen Quadratmeter zusätzlichen Wohnraum schafft;
- kein weiteres Gewerbeflächenpotenzial aufzugeben und bei Umwandlung von Gewerbeflächen in Wohnnutzung eine verbindliche Ausgleichsfläche festzuschreiben;
- eine Gewerbebauleitstelle auf Landesebene zu schaffen, analog zur Wohnungsbauleitstelle, als zentrale Koordinierungsstelle für Gewerbeflächen und Ansprechpartnerin für Unternehmen, Bezirke und Investoren;
- bezirkliche Wirtschaftsflächenkonzepte mit Zielvereinbarungen zu hinterlegen: Jeder Bezirk erhält konkrete, aber auf die individuelle regionale Situation angepasste Zielzahlen zur Entwicklung von Gewerbeflächen, deren Umsetzung regelmäßig gemonitort und veröffentlicht wird.
- das Schneller-Bauen-Gesetz nachzuschärfen, verbindliche Fristen und Genehmigungsfiktion konsequent umsetzen, einen verbindlichen Baukosten-Check für neue Gesetze bzw. Gesetzesänderungen einzuführen und Auflagen kritisch zu überprüfen. Und durch EinfachBauenBerlin schnell zu realisieren.
- die Berliner und Brandenburger Bauordnung zu harmonisieren, den Bauturbo (§246e BauGB) aktiv anzuwenden und lokale Entscheidungsträger zu stärken.
- die Berliner Zentren als Visitenkarte nachhaltig zu stärken, um die Strahlkraft innerstädtischer Lagen und das internationale Bild der Metropole zu erhalten. Dazu braucht es verlässliche und planbare Sonntagsöffnungen, eine gestärkte Außengastronomie mit einfachen und digitalen Genehmigungen sowie fairen Gebühren und flexiblen Nutzungszeiträumen. Gleichzeitig müssen Sicherheit und Sauberkeit konsequent gewährleistet werden – durch eine zügige, sichtbare und konsequente Strafverfolgung und besser ausgestattete Ordnungsämter.
- Entwicklungs- und Artenschutzansprüchen verhältnismäßig abzuwägen: Transparente und pragmatische Bewertungsverfahren und verbindliche Zuständigkeiten entwickeln, um ein Gleichgewicht zwischen Schutz und Entwicklung herzustellen und Verzögerungen zu reduzieren.
- unterschiedliche wirtschaftliche Nutzungsformen auf verdichtetem Raum zu fördern – durch eine ausbalancierte Mischung von Wohnen, Produktion, Technologie, Dienstleistung und Freiem Beruf mit wohnortnaher Versorgung zum Wohle der Berlinerinnen und Berliner.
3. Fachkräfte sichern – Talente gewinnen, binden und entfalten
Die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte ist ein entscheidender Faktor für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit eines Wirtschaftsstandorts. Der Fach- und Arbeitskräftemangel ist für Berlin allerdings längst Realität und bedroht Wachstum, Innovation und Daseinsvorsorge. Darüber hinaus bleiben auch viele Ausbildungsplätze unbesetzt, Unternehmen finden nicht genug qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber – quer durch alle Branchen. Demografie, Wandel der Arbeitswelt und zu träge Strukturen verschärfen die Lage. Berlin braucht eine stringente Fachkräftestrategie, die Bildung, Zuwanderung, Qualifizierung und bessere Nutzung vorhandener Potenziale systematisch verbindet und das Matching auf dem Arbeitsmarkt insgesamt verbessert – über Legislaturperioden hinweg. Die berufliche Bildung muss gestärkt und attraktiver gestaltet werden, um mehr junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen und langfristig zu binden. Dazu gehört eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und Betrieben sowie eine individuelle, lebenslange und berufsbegleitende Beratung und Unterstützung. Gleichzeitig gilt es, die Rahmenbedingungen für die Zuwanderung und Integration internationaler Fachkräfte zu verbessern. Neben der Gewinnung internationaler Fachkräfte rückt ihre langfristige Integration stärker in den Fokus – durch gezielte Begleitung und den Abbau bürokratischer Hürden.
Dazu müssen folgende Weichen gestellt werden:
- eine klare Absage an eine Ausbildungsplatzabgabe, die Betriebe belastet, statt zusätzliche Ausbildungsverhältnisse zu schaffen – gefordert sind passgenaue Förderung, Beratung und bessere Vermittlung von jungen Menschen (In den Gremien des Berliner Handwerks wird die klare Absage an eine Ausbildungsabgabe nicht einstimmig mitgetragen; die abweichenden Positionen kommen dabei insbesondere von Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitnehmerseite)
- eine landesweite Fachkräftestrategie mit zentralem Steuerungsgremium, klaren Zielen, und messbaren Kennzahlen;
- die Stärkung der dualen Berufsausbildung: Steigerung der Attraktivität durch schnellere Anpassungen an die Markterfordernisse, mehr Ressourcen und moderne Ausbildungswerkstätten für Oberstufenzentren, frühzeitige Berufsorientierung ab Klasse 7 und eine systematische Einbindung von Betrieben in die Schulen, um die Ausbildungsreife sicherzustellen;
- der Ausbau von Willkommens- und Anerkennungsstrukturen für internationale Fachkräfte: zentrale Welcome-Center, vereinfachte und digitale Verfahren, schnelle Anerkennung ausländischer Abschlüsse und eine gezielte Förderung des Spracherwerbs zur schnelleren Integration in den Arbeitsmarkt;
- Arbeitskräftepotenziale im Inland besser heben – durch verlässliche Kinderbetreuung, Stärkung der MINT-Orientierung, Inklusion, flexible Weiterbildung für Ältere und gezielte Programme zur Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte und Geflüchteten in Bildung, Ausbildung und Arbeit.
- durch eine konsequente Verknüpfung der Themen Wohnen und Fachkräfte, weil der Wohnraummangel mittlerweile ein entscheidender Engpass für die Gewinnung und Bindung von Fachkräften sowie für Investitionen und die Ansiedlung von Unternehmen ist. Dazu muss das Thema Wohnen in all seinen Facetten von möbliertem Wohnen, Beschäftigten- und Azubiwohnen, Wohnen auf Zeit oder dauerhaften Wohnangeboten mitgedacht werden. Darüber hinaus ist die Bildung von Wohneigentum als wichtige Grundlage für Vermögensbildung, Altersvorsorge und Standorttreue zu fördern.
4. Mobilität gestalten – Infrastruktur als Standortfaktor
Ein leistungsfähiges Verkehrssystem ist eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität. Staus, marode Brücken, ein überlasteter ÖPNV und unzureichend angebundene Gewerbestandorte bremsen Berlin aus. Ein investitionsstarker Wirtschaftsstandort braucht aber zuverlässige Erreichbarkeit – innerstädtisch, in die Region und international. Infrastrukturdefizite kosten Zeit, Geld und behindern erfolgreichen Klimaschutz. Auch die Integration neuer Mobilitätsformen und der Ausbau einer Ladeinfrastruktur verlaufen bislang schleppend. Berlin muss seine Verkehrsinfrastruktur sanieren, ausbauen und intelligenter steuern – mit klaren Prioritäten und verlässlicher Finanzierung. Um die infrastrukturellen Engpässe zu überwinden, braucht es
- einen verbindlichen Sanierungsplan für Brücken und kritische Verkehrsinfrastruktur mit Prioritätenliste, Zeithorizont und gesicherter Finanzierung, einschließlich konsequenter Nutzung von Bundesprogrammen und des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität;
- die Umsetzung des 17. Bauabschnitts der A100 und den Bau der Tangentialverbindung Ost (TVO), um Gewerbegebiete besser anzubinden und innerstädtische Straßen zu entlasten;
- einen zuverlässigen und ausgebauten ÖPNV, durch ein ergänztes Regionalbahn- und S-Bahnnetz, durch eine gezielte Verlängerung des U-Bahn-Netzes und eine Verbesserung des Tram- und Busangebots;
- die Stärkung des Flughafens BER als internationale Drehscheibe: mehr Langstreckenverbindungen, eine Verlängerung der U7 zum BER und die Einrichtung eines ICE-Halts;
- beschleunigte Planungs- und Genehmigungsverfahren durch Standardisierung von Prüfungen, klare Zeitvorgaben und Genehmigungsfiktionen bei Tiefbau- und Infrastrukturmaßnahmen;
- die konsequente Förderung multimodaler Logistik: Ausbau der Schieneninfrastruktur, stärkere Nutzung der Wasserstraßen für Güterverkehr, Vorrang für den Lieferverkehr und hierfür insbesondere intelligente Steuerungssysteme;
- eine Ladeinfrastruktur-Offensive und die Förderung neuer Mobilitätsformen, etwa durch den Ausbau von „Elektroparkhäusern“, um Klimaziele und gute Erreichbarkeit des Wirtschaftsverkehrs zu verbinden.
- eine stärkere Berücksichtigung des Wirtschaftsverkehrs in der Planung, insbesondere durch ausreichend Lade- und Lieferzonen sowie eine verlässliche Parkraumkontrolle.
- eine sichere Integration des Radverkehrs, um Citylogistik breiter aufzustellen und die Straßen durch weniger motorisierten Individualverkehr zu entlasten – durch eine Verbesserung des Radwegenetzes, ohne den Wirtschaftsverkehr zu behindern, durch Abstellmöglichkeiten und eine effektive Kontrolle von falschparkenden PKW.
5. Innovationskraft trifft Weltbühne – Berlin als Impulsgeber
Berlin ist eine der kreativsten und forschungsstärksten Städte Europas mit innovativen Industrieunternehmen, einer lebendigen Start-up-Szene sowie international vernetzten Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Diese Stärke wird international sichtbar, wenn sie mit Großveranstaltungen und Leuchtturmprojekten verknüpft wird: Großveranstaltungen von Weltrang sind weit mehr als temporäre Highlights – sie wirken als Katalysatoren für Innovation, beschleunigen technologische Entwicklungen und schaffen Räume für neue Ideen. Die Erfahrungen aus Metropolen wie Paris, Dubai oder Tokio zeigen: Wo internationale Großereignisse auf eine lebendige Innovationslandschaft treffen, entstehen nachhaltige Impulse für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Die Stadt war schon mehrfach Impulsgeber für die Welt – etwa als „Elektropolis“ des 19. Jahrhunderts, ein Sinnbild für Berlins Fähigkeit, technologische Umbrüche industriell, wissenschaftlich und urban gemeinsam zu gestalten. Heute gilt es, an dieses Innovationsmodell anzuknüpfen: mit einer Politik, die industrielle Wertschöpfung, wissenschaftliche Exzellenz und unternehmerische Dynamik gezielt zusammenführt und international sichtbar macht. Damit Berlin seine Rolle als Innovationsmetropole ausbaut, fordern wir:
- die Sicherung und den Ausbau wissenschaftlicher Exzellenz durch strategische Unterstützung von Exzellenzclustern, Wissenschaftsquartieren und vertiefte Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen;
- einen deutlich stärkeren Transfer von Wissenschaft in die lokale Wirtschaft – durch klare Prozesse, verbindliche Schnittstellen und ein Indikatorensystem, das in den Hochschulverträgen Anreize für mehr Transfer setzt und messbar macht.
- eine gezielte Start-up- und Scale-up-Förderung insbesondere im Deep-Tech-Bereich durch beschleunigte Genehmigungsverfahren, Zugang zu geeigneten Gewerbeflächen, Wagniskapitalprogramme und internationale Ansiedlungsoffensiven – ergänzt durch Programme, die die Kooperation zwischen Tech-Unternehmen und Handwerksbetrieben stärken, um digitale Lösungen schneller in die praktische Anwendung zu bringen;
- den beschleunigten Ausbau digitaler Infrastruktur – insbesondere flächendeckende Glasfaser- und 5G-Netze sowie eine moderne Netzinstandhaltung –, da leistungsfähige digitale Grundlagen entscheidend sind, um Forschung, Start-ups und Unternehmen zu vernetzen, neue Technologien zu erproben und Berlins Innovationskraft nachhaltig zu stärken;
- einen strategisch abgestimmten Masterplan für Großveranstaltungen, mit dem Berlin in den kommenden zehn Jahren zur internationalen Blaupause für eine nachhaltige, inklusive und innovative Metropole wird.
Der Runde Tisch der Wirtschaft besteht seit September 2022 und ist ein Zusammenschluss der wichtigsten Berliner Wirtschaftsverbände und -vereinigungen. Fast 30 Organisationen sind in diesem Netzwerk vertreten, dessen Beteiligung nach klar definierten Kriterien erfolgt. Ziel des Runden Tisches ist es, gemeinsame und konsolidierte Positionen zu branchenübergreifenden Themen der Berliner Wirtschaft zu entwickeln, abzustimmen und diese geschlossen gegenüber Politik und Gesellschaft zu vertreten.