100m Zukunft – Berlins Reallabor für den öffentlichen Raum


Berlin wächst – und bestehende Systeme stoßen an ihre Grenzen. Um Lösungen für Wohnen, Versorgung, Mobilität und Klima zu entwickeln, braucht es neue Ansätze und funktionierende Testräume. Das Reallabor „100m Zukunft“ schafft ab 2026 eine „Musterstraße”, in der diese Lösungen in der Realität getestet und von relevanten Akteuren wahrgenommen und weitergedacht werden. Initiiert von der IHK Berlin, entwickelt als Katalysator für urbane Innovationen.
Themen des Reallabors: Nachhaltige Mobilität, Urbane Gesundheit, Ressourcenmanagement, Urbane Ernährungssysteme

Die Bewerbungsphase ist abgeschlossen:
Die Gewinner stehen fest!

Die Bewerbungsphase für den Wettbewerb 100m Zukunft ist beendet. Insgesamt sind 75 Lösungsvorschläge eingegangen, von denen die Fachjury die folgenden 12 als Gewinner ausgewählt hat. Mit diesen Lösungen werden wir nun in die weitere Planung gehen:

Nachhaltige Mobilität & lokale Energieproduktion

FixMyCity GmbH Space Shift SpaceShift von FixMyCity ist ein Anwendungstool der nachhaltigen Stadtplanung. Es erfasst und analysiert Radverkehrs- und Parkraumdaten umd zeigt Entsiegelungspotenziale und alternative Nutzungen auf. Weitere Informationen
Atelier Fleiter Strompumpe Als Neuinterpretation der Berliner Wasserpumpe dient die muskelbetriebene Strompumpe als sozialer Treffpunkt zum Laden von Mobilgeräten. Das Atelier Fleitner verbindet Kunst, Nachhaltigkeit und Technik mit einem modernen Energie-Bewusstsein. Weitere Informationen
Coding the Curbs SmartZones „SmartZones von Coding the Curbs macht Be- und Entladezonen digital buchbar und den Straßenraum effizienter und sicherer. Der Individual- und Lieferverkehr kann Zeitfenster reservieren- wodurch Suchverkehr, Emissionen und Konflikte im Straßenraum reduziert werden. Weitere Informationen

Urbane Gesundheit

Eurovia Verkehrsbau GmbH REVILO-Belag Der REVILO Straßenbelag der EUROVIA optimiert die Klimaresilienz der Stadt. Auf wenig befahrenen Straßen verringert seine wasserdurchlässige Oberfläche Überschwemmungsrisiken mit einer Entkopplung vom Abwassernetz. Städtische Überhitzung wird reduziert und das Grundwasser aufgefüllt. Weitere Informationen
BTU Cottbus-Senftenberg Berlinette Die Berlinette verwandelt vernachlässigte Flächen zwischen Bäumen in urbane Begegnungsorte. Die häufig unschönen Baumscheiben werden im Projekt der BTU Cottbus-Senftenberg mit "Dazwischengärten" ergänzt die Aufenthalts- und Sitzbereiche integrieren. Weitere Informationen
Regenmodule UG Regenwasserbänke Das StartUp Regenmodule hat ein modulares Stadtmöbel mit integriertem Wassertank und Hochbeet entwickelt. Mit einem Anschluss an ein Fallrohr kann Regenwasser mit einer handbetriebenen Pumpe direkt genutzt werden. Weitere Informationen

Abfall- und Ressourcenmanagement

KacaDU.com VIDA KacaDu hat mit VIDA eine kreislauffähige reversible Struktur geschaffen, die in urbanen Räumen vielfältig einsetzbar ist. Reststoffe aus Holz- und Kunststoff werden zu Pavillons und Stadtmöbeln. Weitere Informationen
Foom GmbH Foom Foom hat eine neue Technologie entwickelt, die Bioabfälle binnen zwei Tagen in Dünger verwandelt. Die dezentrale Bioabfallverarbeitung vermeidet Transporte und Emissionen. Weitere Informationen
Cerepal.ai GmbH CleanSwarm CleanSwarm ist ein Projekt der Cerepal mit autonomen, solarbetriebenen Mikroreinigungsrobotern. Sie werden übereinen modularen Mikrohub betrieben und haben Kleinstabfällen den Kampf angesagt. Weitere Informationen

Urbane Ernährungssysteme

HydroPower 100m Ernte 100 Meter Ernte“ bringt vertikale Hydroponik-Farmen in den Stadtraum und schafft durch modulare Indoor- und Outdoorsysteme sichtbare, gemeinschaftliche Produktions- und Lernorte für frische, nachhaltige Lebensmittel. Weitere Informationen
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) Urban Food Lab Die Lösung der HTW Berlin vereint mobile Indoor-Farming-Module. Das integrierte urbane Ernährungssystem macht lokale Lebensmittelversorgung sichtbar, vermittelt Wissen und ermöglicht Beteiligung. Weitere Informationen
Vimonda GmbH Culinary Kiosk Der Culinary Kiosk der Vimonda ist ein modularer, öffentlich zugänglicher „dritter Ort“. Küche, essbare Stadtmöbel und Lernangebote werden kombiniert mit dem Ziel Stadtteile durch gemeinschaftliche Lebensmittelproduktion, Bildung und Begegnung zu beleben. Weitere Informationen

Nächste Schritte

24.–25. Februar 2026
Matchmaking-Event in Berlin

Bis März 2026
Detailplanung der integrierten Lösungen, inklusive Einreichung konkreter Umsetzungs- und Finanzierungspläne

Ab April 2026
Umsetzungsplanung und Genehmigungsverfahren

Ab Juli 2026
Umsetzung der Prototypen auf der Testfläche
Illustration der Straßengestaltung zum Projekt 100 Meter Zukunft
Berlins Musterstraße für urbane Innovationen

Der Raum des Reallabors

Der Raum des Reallabors liegt direkt vor dem Ludwig-Erhard-Haus in der Fasanenstraße. Gemeinsam mit dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und weiteren Partnern entstehen dort ab 2026 Lösungen, die Berlins Zukunft konkret gestalten.
Kartendarstellung des Reallabors in der Fasanenstraße
Kartendarstellung des Reallabors in der Fasanenstraße.

Die Projektpartner

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist gemeinsam mit der IHK Berlin erster Challenge-Geber und zentraler Partner von 100m Zukunft. Er stellt öffentliche Flächen bereit und bringt damit die Perspektive der Stadtverwaltung aktiv in den Innovationsprozess ein.

Im Fokus stehen Themen wie urbane Gesundheit, Klimaanpassung und ein intelligentes Management von Lade- und Lieferzonen – konkrete Herausforderungen, an denen Innovationen sichtbar werden können.
Für Teilnehmende der Challenge bedeutet das:
  • Ihre Innovationen werden unter realen Bedingungen im öffentlichen Raum getestet.
  • Sie arbeiten direkt mit der Bezirksverwaltung zusammen – und können zeigen, wie Ihre Lösungen praktisch umgesetzt werden können.
  • Erfolgreiche Projekte erhalten Sichtbarkeit im Berliner Stadtraum und Zugang zu Netzwerken in Verwaltung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft.
100m Zukunft lebt von starken Partnerschaften – und wächst weiter:
Gemeinsam mit der IHK Berlin und ihren Partnern entsteht ein Netzwerk, das Innovationen nicht nur fördert, sondern in die Stadt bringt. Im nächsten Schritt wird eine Betreiberschaft aufgebaut, um das Reallabor langfristig zu verstetigen.
Interessierte, die sich beteiligen oder Partner werden möchten, sind herzlich eingeladen, Kontakt mit uns aufzunehmen.
Auflistung der Projektpartner 100m Zukunft

FAQs – die wichtigsten Fragen zu 100m Zukunft

Das Kurzkonzept zum Download

Zum Kurzkonzept

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