Standortpolitik

Wie resilient ist Berlins Außenwirtschaft?
Neue IHK-Studie liefert Antworten

Die internationalen Rahmenbedingungen für den Außenhandel haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Geopolitische Spannungen und handelspolitische Konflikte prägen zunehmend das globale Umfeld, in dem Berliner Unternehmen agieren. Vor diesem Hintergrund analysiert die neue IHK-Studie systematisch, wie robust die Außenwirtschaft Berlins aufgestellt ist und wo potenzielle Verwundbarkeiten bestehen. Ziel ist es, relevante Risiken frühzeitig sichtbar zu machen und eine fundierte, datenbasierte Grundlage für strategisches und politisches Handeln zu schaffen. Die Studie selbst nimmt eine analytische Perspektive ein: Sie identifiziert Risiken, beschreibt die Strukturen des Berliner Außenhandels und zeigt, welche Faktoren die Resilienz der Berliner Außenwirtschaft beeinflussen.

Kernergebnisse der Studie

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Auf dem Weg zu einer resilienten Berliner Außenwirtschaft

Aus den Studienerkenntnissen lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für die Berliner Außenwirtschaftsförderung und -politik ableiten, um die Widerstands- und Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Außenwirtschaft langfristig zu sichern.
Berlins Außenwirtschaft schafft Arbeitsplätze, liefert Innovationsimpulse und stärkt die wirtschaftliche Resilienz der Stadt insgesamt. Gleichzeitig werden die Weltmärkte zunehmend dynamisch und unvorhersehbar: Exportrückgängen bei wichtigen Partnern wie den USA und China steht Wachstum in aufstrebenden Märkten gegenüber. Damit aus Chancen neue Geschäfte werden und Risiken nicht ins wirtschaftliche Abseits führen, sollte der neue Berliner Senat die Außenwirtschaftspolitik strategisch neu ausrichten und die Unternehmen bei der Transformation ihres Auslandsgeschäfts aktiv unterstützen – für internationale Wettbewerbsfähigkeit, Stabilität und nachhaltiges Wachstum. Berlin braucht eine Resilienz-Offensive für die Außenwirtschaft 2026+.

IHK-Forderungen zur Abgeordnetenhauswahl 2026

  • Berliner Internationalisierungsstrategie schärfen und krisensicher machen
  • Neues Ziellandsystem etablieren, neue Wachstumsmärkte priorisieren
  • Europa-Anbindung und Wirtschaftsvertretung in Brüssel stärken
  • Programm für Internationalisierung reformieren und bekannter machen
  • Berliner Auslandsbüros strategisch überprüfen und gezielt weiterentwickeln
  • Städtepartnerschaften wirtschaftlich nutzbar machen
Alle Informationen zur IHK-Position und den Kernforderungen im Detail