Nr. 6000542
06.11.2023 | Nachhaltige Metropole

Ausschuss spricht über Berliner Nachhaltigkeitsstrategie

Am 06. November 2023 war der Ausschuss „Nachhaltige“ Metropole für seine vierte Sitzung des Jahres zu Gast im Change Hub Berlin. Schwerpunktthemen der Sitzung waren die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes sowie die neue Zero-Waste-Agentur Berlin.
Als Gast begrüßte der Ausschuss zunächst Katharina Kaul, Referatsleiterin für Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik bei der Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, um mit ihr über den aktuellen Stand bei der Entwicklung der Berliner Nachhaltigkeitsstrategie zu sprechen. Im Mittelpunkt soll kurzfristig eine Umsetzungsallianz stehen, mit der der Senat die Kräfte hin zur Erreichung der 17SDGs in der Stadt bündeln will. In der anschließenden Diskussion begrüßte der Ausschuss die Entwicklung und bot eine enge Kooperation mit der Berliner Wirtschaft an.
Im zweiten Teil der Sitzung stellte Meike Al-Habash die neue Zero-Waste-Agentur Berlin vor und diskutierte gemeinsam mit dem Ausschuss über die Frage, wie Berlin weniger Verschwendung, nachhaltiger Konsum und mehr Wiederverwendung gelingen kann.
22.11.2023 | Mobile Stadt

Ausschuss diskutiert Stadtautobahnen und Hauptstraßennetz

Am 22. November 2023 diskutierte der IHK-Ausschuss Mobile Stadt auf seiner vierten Sitzung des Jahres Perspektiven für das Berliner Hauptstraßennetz.
Herr Andreas Irngartinger, Abteilungsleiter der Deges GmbH, berichtete zum Stand der Neubauprojekte Berliner Stadtautobahnen A111, A100, AD Charlottenburg, Rudolf-Wissell-Brücke und AD Funkturm.
Weitere Impulse kamen aus dem Ausschuss von Andreas Schwager, Deutsche Post AG, zur nachhaltigen Paketlogistik auf der Spree sowie von Thomas Meissner, Berlin Partner, zur Entwicklung der Elektromobilität in der Region. Dr.-Ing. Lutz Kaden von der IHK erläuterte, wieso Berlin im weltweiten Metropolenvergleich zu den Top Performern bei der Mobilitätswende zählt.
Auch auf Basis der Präsentationen diskutierten die Ausschussmitglieder intensiv, wieviel Kapazität das Hauptstraßennetz braucht, damit Berlin auch in Zukunft funktionieren und wachsen kann.
20.09.2023 | Vernetzte & ökologische Stadt

Diskussion um das Sondervermögen Klimaschutz, Resilienz, Transformation

Der IHK-Ausschuss Vernetzte und ökologische Stadt traf sich am 20.09.23 im Ludwig-Erhard-Haus, um gemeinsam mit Dr. Stefan Taschner (Bündnis90/Die Grünen) und Ferat Koçak (Die Linke) über das anstehende Sondervermögen Klimaschutz, Resilienz und Transformation zu diskutieren.
Nach der Diskussion mit beiden Abgeordneten, wurden die Positionen der anwesenden Berliner Unternehmerinnen und Unternehmen gesammelt, welche im Nachgang an die Politik, insbesondere an die Koalition kommuniziert werden sollen.
Zum Hintergrund: Berlin wird ein Sondervermögen „Klimaschutz, Resilienz und Transformation“ mit einem Volumen von zunächst fünf Milliarden Euro schaffen. Darüber hinaus ist die Koalition bereit, Ende 2024 nach einer Vollzugsevaluation weitere bis zu fünf Milliarden Euro diesem Sondervermögen zuzuführen. Der Senat hat den Gesetzentwurf von Finanzsenator Stefan Evers zur Errichtung eines Sondervermögens in seiner Sitzung am 25. Juli 2023 beschlossen. Der Fokus liegt hierbei bislang auf de folgenden vier Maßnahmenfeldern: 1) Gebäudesektor 2) Energieerzeugung-bzw. Versorgung 3) Mobilität und 4) Transformation der Wirtschaft. Es ist noch unklar, welche Maßnahmen mit welchen Budget unterstützt werden sollen und wie ihre Realisierung am besten gestaltet werden kann.
Zudem wurden die Ergebnisse des diesjährigen Energiewendebarometers vorgestellt. Dieser zeigt, dass die Wettbewerbsfähigkeit sowie wichtige Investitionen (in Kernprozesse, Forschung, Klimaschutz), insbesondere durch die hohen Energiepreise, stark betroffen sind. 
Des Weiteren wurde auf die Innovation-Challenge „Wassermanagement“, den Start des Energie-Scout-Programms sowie auf das Förderprogramm BENE 2 hingewiesen.



IHK Berlin

IHK-Vizepräsidentin Nicole Korset-Ristic zu den aktuellen Zahlen des Berliner Arbeitsmarktes

Die heute vorgestellten Zahlen des Arbeitsmarktberichtes der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg für Februar 2024 bewertet IHK-Vizepräsidentin Nicole Korset-Ristic folgendermaßen:
„Vom konjunkturellen Silberstreif am Horizont spürt der Arbeitsmarkt aktuell nur wenig. Dennoch gehen wir aufgrund der Rückmeldungen der Unternehmen in den vergangenen Monaten davon aus, dass die Personalnachfrage in absehbarer Zeit wieder zunimmt.
Gerade deshalb ist der bundesweite Job-Turbo der Jobcenter auch für die Berliner Betriebe eine Chance, schneller Arbeits- und Fachkräfte zu gewinnen. Qualifikation, Sprachkompetenz und der persönliche Eindruck spielen bei Stellenbesetzungen nach wie vor eine zentrale Rolle für die Unternehmen.
Grundsätzliche Deutschkenntnisse müssen für die meisten Arbeitsverhältnisse gegeben sein, um allein schon Arbeitsschutzstandards einzuhalten. Insofern ist ein rascher Spracherwerb „on the job“ richtig und wichtig. Alte Muster sollten hier aber unbedingt vermieden werden, damit nicht gut qualifizierte Migrantinnen und Migranten durch sprachliche oder bürokratische Hürden vermehrt in niedrigqualifizierte Jobs vermittelt werden. Eine Krankenschwester, die Pizza ausliefert - davon hat weder die unter dem Fachkräftemangel leidende Wirtschaft etwas noch die arbeitssuchende Person selbst.”
IHK Berlin

IHK-Präsident Stietzel zu den heute vorgestellten Eckpunkten der neuen Grundsteuer

“Alle Berliner Unternehmen zahlen - direkt als Eigentümer oder indirekt als Mieter - Grundsteuer.
Angesichts der derzeit ohnehin angespannten wirtschaftlichen Lage ist es für die Unternehmen wichtig, dass diese Belastung nun durch die Grundsteuerreform nicht noch weiter steigt.
Daher ist grundsätzlich zu begrüßen, dass der Senat mit der Absenkung des Hebesatzes sein Versprechen einlöst, die Einnahmen aus der Grundsteuer in Summe nicht anzuheben. Aufkommensneutralität bedeutet aber nicht automatisch Belastungsneutralität: So wichtig die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Berlin - auch aus Sicht der Wirtschaft - ist, darf die vom Senat in Aussicht gestellte Entlastung für Wohnimmobilien künftig nicht zu einer überproportionalen Belastung für gewerbliche Nutzungen führen - und damit langfristig zu Lasten der Attraktivität des Standorts gehen.”
 

IHK Berlin

IHK-Präsident Stietzel zu Ergebnissen Spitzentreffen Verwaltungsreform

„Das Spitzentreffen werten wir als deutliches Zeichen, dass es alle Beteiligten ernst meinen mit der Verwaltungsreform und der Regierende Bürgermeister das Thema zu Recht priorisiert. Erfolg in der Sache ist auch das einzige Ergebnis, das am Ende des überfälligen Reformprozesses stehen darf, wenn Berlin seinen Platz am Tisch der Weltmetropolen nicht riskieren will. Behördenpingpong mag amüsant klingen, ist aber de facto ein handfester Standortnachteil. Klar definierte Zuständigkeiten, handlungsfähige Bezirke sowie die gesamtstädtische Steuerung durch den Senat, dieser Dreiklang muss die Reform deshalb leiten. Selten waren die Ausgangsbedingungen für eine echte Verwaltungsreform so günstig, gleichzeitig war das Zeitfenster für die Umsetzung noch nie so knapp. Es muss daher aus unserer Sicht weiterhin sichergestellt werden, dass noch in diesem Jahr ein Gesetzesentwurf in das Abgeordnetenhaus eingebracht wird. Dazu gehören klar definierte Maßnahmen mit einem verbindlichen und transparenten Zeitplan. Die Berliner Wirtschaft wird sich dabei selbstverständlich weiter aktiv in den Reformprozess einbringen.“