AUSKLANG

Energieeffizienz | 36 Prozent einsparen – wer will das nicht?

Unternehmen haben viele Möglichkeiten, ihre Energiekosten zu senken. Zur Unterstützung gibt es hilfreiche, oft kostenfreie, Beratung
Dass Energieeffizienz gut fürs Klima und für die Finanzen ist, wussten wir schon vorher. Nun ist sie auch ein wichtiger Baustein der Unabhängigkeit von russischen Energieimporten und somit mittelbar ein Beitrag zur Beendigung des Ukrainekrieges geworden.
Für Unternehmen, die sich des Themas annehmen wollen, aber nicht wissen, wie sie es praktisch angehen sollten, gibt es Beratungsangebote. Die IHK Berlin betreut seit vielen Jahren ein Energieeffizienz-Netzwerk und einen Gesprächskreis der Energiebeauftragten in Unternehmen. Sie berät auch zu entsprechenden Förderprogrammen.
In diesem Jahr neu hinzugekommen ist die Berliner Koordinierungsstelle für Energieeffizienz und Klimaschutz im Betrieb (KeK), eine Initiative des Senats. Sie berät kostenfrei, damit Unternehmen mit den richtigen Maßnahmen ihre Energiekosten senken und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können.
Letztlich stellt sich die Frage: „Rechnet sich das?“ Diese Frage kann Phillip Haverkamp, Projektleiter des Energiesparnetzwerks des Berliner Handels, beantworten. Am Beispiel des Fachgeschäfts BabyOne in Spandau kann er genau vorrechnen, dass die auf Grundlage einer kostenlosen Beratung umgesetzten Energiesparmaßnahmen eine Einsparung von 36 Prozent Stromkosten pro Quadratmeter gebracht haben.
IHK-Initiative
Alle Informationen zur Nachhaltigkeits-initiative der IHK Berlin unter:
ihk-berlin.de/nachhaltige-wirtschaft
Bundesförderung für Energieeeffizienz
Das Programm unterstützt Maßnahmen zur Energieeinsparung.
ihk-berlin.de/bundesfoerderung-energie-effizienz
Kostenfreie Beratung
Unterstützung für Unternehmen bietet die Koordinierungsstelle für Energieeffizienz und Klimaschutz im Betrieb (KeK). berlin.de/energieeffiziente-unternehmen/
Energie­sparnetzwerk des Berliner Handels
Informationen, Veranstaltungen und Best Practices. energiesparnetzwerk.berlin

von Dr. Mateusz Hartwich