Standortpolitik
Wuppertaler, Solinger und Remscheider Industrie:
Industriebetriebe und -beschäftigte
Industriebetriebe: Dramatischer Rückgang der Industriebetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten im IHK-Bezirk: In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist per Saldo mehr als jeder fünfte Betrieb verschwunden. Landesweit lag der Rückgang lediglich bei drei Prozent.
Den Minusrekord hält die Stadt Wuppertal, wo innerhalb von 20 Jahren per Saldo 28 Prozent aller Industriebetriebe aufgeben oder abwandern mussten. Solingen hat vergleichsweise günstig abgeschnitten: Die Anzahl der Betriebe hat sich um 15 Prozent verringert.
Wuppertaler, Solinger und Remscheider Industrie:
Branchenstruktur nach Beschäftigtenanteilen
Die Metallproduktfertigung, die Chemieindustrie, die Elektroindustrie und die Kunststoffindustrie sind die wichtigsten Industriezweige für den Arbeitsmarkt der Stadt Wuppertal. Hier liegen die Beschäftigtenanteile zwischen 11 und 21 Prozent.
In Solingen sind 49 Prozent aller Industriebeschäftigten in der Herstellung von Metallprodukten tätig. Hierzu gehört auch die Schneidwaren- und Besteckindustrie. Knapp 14 Prozent der Industriebeschäftigten arbeiten im Fahrzeugbau und elf Prozent in der Nahrungsmittelindustrie.
In Remscheid dominieren zwei Branchen: Als wichtigste Branche die Fertigung von Metallerzeugnissen mit einem Beschäftigtenanteil von 37 Prozent, einschließlich der traditionell bedeutsamen Werkzeugindustrie. Es folgt der Maschinenbau, in dem 17 Prozent der Industriebeschäftigten tätig sind.
In Solingen sind 49 Prozent aller Industriebeschäftigten in der Herstellung von Metallprodukten tätig. Hierzu gehört auch die Schneidwaren- und Besteckindustrie. Knapp 14 Prozent der Industriebeschäftigten arbeiten im Fahrzeugbau und elf Prozent in der Nahrungsmittelindustrie.
In Remscheid dominieren zwei Branchen: Als wichtigste Branche die Fertigung von Metallerzeugnissen mit einem Beschäftigtenanteil von 37 Prozent, einschließlich der traditionell bedeutsamen Werkzeugindustrie. Es folgt der Maschinenbau, in dem 17 Prozent der Industriebeschäftigten tätig sind.
Beschäftigungsentwicklung
Die Zahl der Industriebeschäftigten ist in den vergangenen 20 Jahren im Bergischen Städtedreieck stark zurückgegangen. In den Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten sind per Saldo rund 12.800 Arbeitsplätze abgebaut worden. Dies entspricht einem Rückgang um 22 Prozent auf zuletzt 45.400 Beschäftigte. Im Vergleich dazu musste das Land Nordrhein-Westfalen mit minus sieben Prozent weit geringere Einbußen hinnehmen.
Den stärksten Rückgang hat Wuppertal zu verkraften: Die Zahl der Industriebeschäftigten ist hier seit 2005 um rund 27 Prozent gesunken. Die relativ geringsten Arbeitsplatzverluste sind in Remscheid mit minus 1.500 beziehungsweise minus zehn Prozent aufgetreten.
Den stärksten Rückgang hat Wuppertal zu verkraften: Die Zahl der Industriebeschäftigten ist hier seit 2005 um rund 27 Prozent gesunken. Die relativ geringsten Arbeitsplatzverluste sind in Remscheid mit minus 1.500 beziehungsweise minus zehn Prozent aufgetreten.
