Standortpolitik
Bruttowertschöpfung und Bruttoinlandsprodukt des Bergischen Städtedreiecks
Bruttowertschöpfung
Der Dienstleistungssektor ist die wichtigste Wertschöpfungsquelle im Bergischen Städtedreieck. Im Jahr 2023 entfielen 71 Prozent der Bruttowertschöpfung auf die Dienstleister. Das Produzierende Gewerbe ist aber weiterhin überdurchschnittlich stark vertreten. Während in Nordrhein-Westfalen rund 27 Prozent der Wirtschaftsleistung auf das Produzierende Gewerbe entfallen, liegt sein Anteil im Bergischen Städtedreieck bei 29 Prozent. In Remscheid erreichen die Industrie, das Baugewerbe, die Energie- und Wasserversorger und die Abfallentsorger einen Spitzenwert von 40 Prozent. In Wuppertal und Solingen liegt dagegen der Wertschöpfungsanteil des Verarbeitenden Gewerbes unter dem Bundesdurchschnitt.
Bruttoinlandsprodukt des Bergischen Städtedreiecks
Das nominale Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Bergischen Städtedreiecks stieg von 19,3 Mrd. Euro im Jahr 2013 auf rund 24,8 Mrd. Euro im Jahr 2023. Das nominale BIP stieg im Jahr 2023 um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das nominale BIP ist jedoch nicht preisbereinigt.
Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen
Das nominale Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen stieg im Bergischen Städtedreieck im Zeitraum zwischen 2013 und 2023 kräftig. Während das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen 2013 noch bei knapp 64.700 Euro lag, wurden im Jahr 2023 bereits rund 79.100 Euro erwirtschaftet. Die Produktivität ist niedriger als im Landesdurchschnitt. Sie legte nach dem vorübergehenden Rückgang während der Corona-Krise in den Jahren 2021 bis 2023 wieder zu.
Die Wuppertaler Wirtschaft erreicht im Bergischen Städtedreieck die höchste Arbeitsproduktivität. Im Jahr 2023 lag das BIP je Erwerbstätigen bei rund 80.500 Euro. Die Produktivität der Solinger und Remscheider Erwerbstätigen ist hingegen geringer. Sie lag 2023 bei 76.300 beziehungsweise 78.400 Euro.
