Zukunft der Innenstädte

Ergebnisse der Bergischen Innenstadtkonferenz

Im Rahmen der Bergischen Innenstadtkonferenz wurden durch die Teilnehmenden in Workshops Projekte erarbeitet, die grundsätzlich realistisch umsetzbar und auf andere Innenstädte übertragbar sein sollten.
Unter der Leitung von Gottfried Engendahl (DEEPWOOD GmbH) lagen der Gruppenarbeit die Fragen zugrunde, was und wer für eine schnelle Umsetzung gebraucht würde sowie welche Hürden und wieviel Aufwand zu erwarten seien. Besonders spannend und aktivierend war die Frage, „was Montagmorgen passieren müsste“, um erste Schritte anzugehen.

Workshop-Ergebnisse - die Favoriten

Die acht Workshop-Ergebnisse wurden von den Teilnehmenden bewertet, wodurch sich die folgenden drei Favoriten ergeben haben. Eine Dokumentation zu allen Workshops ist im Bereich rechts als pdf-Datei zu finden.

Abendmarkt

Eine regelmäßige Veranstaltung zur Belebung und Identitätsstiftung.
Was: Monatlicher Markt mit Wochenmarkt- und Gastrosortimenten der Region, Kulturangebot, auf innerstädtischen Plätzen.
Warum: Belebung, Attraktivitätssteigerung, Förderung regionaler Wirtschaft, Identitätsbildung, Netzwerkschaffung.
Akteure: Stadtverwaltung, Unternehmen, IGs, CityManagement, Stadtmarketing.
Hürden: Sicherheitskonzept, Gebühren, Auswahl "des Guten", Vergaberecht.
Erster Schritt: “Komplizen finden”.

Spielstadt / Pop-up-Playgrounds

Ein Konzept, um Familien und Kinder aktiv durch die Stadtteile zu bewegen.
Nutzen: Kaufkraft und "Nutzer von morgen" (Kinder) in die Stadt holen.
Idee: 1x im Monat "City-Hopping" durch z.B. 9 Stadtteile, in den drei bergischen Städten.
Material: Tischtennis, Bodenfarbe, Bobby-Cars, Outdoor-Spielschrank.
Aufwand: Geschätzt 20-40k (Verfügungsfonds), Personal (kein Ehrenamt), Logistik (Auto, Fahrer).
Akteure: Bergische Gesellschaft, Stadtentwicklungsplanung.

"Guck deine Alte an" (Immobilie)

Eine Initiative zur Aktivierung von Immobilienbesitzern.
Ziel: Austausch mit Immobilienbesitzern fördern, Vertrauen und Verständnis schaffen, Eigentümern die Angebote der Stadt "schmackhaft machen".
Kernbotschaft: Verantwortung übernehmen.
Akteure: Stadt, Immobilienbesitzer, Wirtschaftsjunioren (für das Netzwerk).
Erster Schritt: Am Montag mit der Ansprache der Eigentümer beginnen.

Ausblick

Die Bergische IHK sieht sich in der Verantwortung, die Realisierung der Projekte im Blick zu haben und an einer Mitwirkung interessierte bzw. benötigte Akteure zusammenzubringen. Bei Interesse an den Workshop-Themen oder an der Weiterentwicklung der Innenstädte bitte an die Ansprechpartner:in bei der Bergischen IHK wenden. Wir benötigen “Komplizen” und freuen uns auf motivierte Mitwirkende.