International

Iran-Konflikt

Seit dem 28. Februar 2026 kämpfen die Streitkräfte Israels und der USA gegen den Iran. Die Folgen betreffen nicht nur die Nachbarstaaten, sondern sind weltweit spürbar.
In die militärischen Auseinandersetzungen sind die Anrainerstaaten um den Persischen Golf sowie um Israel einbezogen worden. Die Meerenge Straße von Hormus ist gesperrt oder nur mit militärischem Schutz zu passieren. Das Nadelöhr ist für die Lieferketten der Region, insbesondere für Öltanker von großer Bedeutung. Dadurch wirkte sich der Konflikt sehr schnell auf die Öl- und nachgelagerten Energiepreise aus. Sollten sich die kriegerischen Aktivitäten länger hinziehen, werden auch chemische Produkte, die aus der Region kommen, teurer werden. So werden u. a. ein Teil der Vorprodukte von Düngemittel (wie Harnstoff) aus dem Persischen Golf heraus geliefert.
Derzeit werden Waren ersatzweise über den Landweg durch Saudi Arabien hindurch zum Roten Meer (von Dammam nach Dschidda) transportiert. Die Meerenge zwischen dem Roten Meer und dem Golf von Aden ist frei. Jedoch meiden etliche Transporteure die Passage am Horn von Afrika, da Aktivitäten der Huthi befürchtet werden, einer Iran unterstützenden Bürgerkriegspartei im Jemen.
Da auch Flughäfen der Region, allen voran die Drehkreuze nach Fernost in Dubai und Doha, gesperrt waren, sind auch Transitstrecken unterbrochen oder zumindest verzögert.
Um eine erste Einschätzung zu den Auswirkungen auf die exportstarke bergische Wirtschaft zu ermöglichen, wurde bis zum 16. März 2026, 12 Uhr eine Umfrage im Bergischen Städtedreieck durchgeführt. Die Ergebnisse sind mit einer MedienInfo veröffentlicht worden:
Die DIHK hat ein Dossier mit ersten Informationen aus und zu der Region und den Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft zusammengestellt. Durch die Deutschen Außenhandelskammern in Saudi-Arabien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten stehen den Unternehmen in Deutschland aktuelle Informationen aus der Golfregion zur Verfügung. Weitere Informationen werden seitens der GTAI - German Trade & Invest bereit gestellt.
Sollten Sie Dienstreisen in die Region planen, oder sich derzeit in der Region befinden, beachten Sie bitte die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes sowie die Möglichkeit der Registrierung Krisenvorsorgeliste ELEFAND.