11.06.2026

IHK drängt auf digitale Entlastung der Betriebe

Minister Fabian Mehring setzt sich für digitale Verwaltungslösungen ein.

Im Mittelpunkt eines Austausches von Vertretern der IHK für Oberfranken Bayreuth und der Wirtschaftsjunioren Oberfranken mit dem bayerischen Digitalminister Dr. Fabian Mehring stand die Frage, wie mit mehr Digitalisierung eine spürbare Entlastung der Unternehmen erfolgen könne.

"Der Tenor des Gesprächs war eindeutig: Vorfahrt für die Digitalisierung!", macht IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm deutlich. Für eine wirkliche Verwaltungsdigitalisierung und für eine spürbare Bürokratieentlastung gibt es aus Sicht der oberfränkischen Wirtschaft zwei Zielvorgaben, die zeitnah umgesetzt werden müssen: "Zum einen ‘Digital-Only’, also dass ein Service oder Angebot ausschließlich online bereitgestellt und genutzt wird", so IHK-Vizepräsident Michael Bitzinger. "Und natürlich 'Once-Only', also dass Unternehmen oder Bürgerinnen und Bürger bestimmte Informationen und Daten der Verwaltung nur ein einziges Mal mitteilen müssen und die Behörden diese Daten im Bedarfsfall untereinander abrufen."

Mit mehr Digitalisierung zu weniger Bürokratie

Ziel müsse eine spürbare Entbürokratisierung sein, sind sich die Gesprächspartner einig. "Keine Parallelstrukturen mehr, kein föderales Klein-Klein, sondern echte Digitalisierung und damit echte Entlastung", macht IHK-Vizepräsident Jörg Lichtenegger deutlich. Dem stimmt Staatsminister Dr. Mehring vollinhaltlich zu: "Was in anderen Ländern erfolgreich praktiziert wird, muss auch in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt möglich sein!"

Digitalministerium und IHK seien auf der gleichen Wellenlänge, bestätigt Staatsminister Dr. Mehring: "Eine komplett digitale Verwaltung ist – auch aus juristischer Perspektive - kein Hirngespinst, sondern die längst überfällige Antwort auf die Lebenswirklichkeit unserer Bürgerinnen und Bürger, aber auch unserer Unternehmen."