Umwelttechnologe für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen
Mit Wirkung zum 01.08.2024 tritt die Ausbildungsverordnung (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 1066 KB) mit neuer Berufsbezeichnung “Umweltechnologe/Umweltechnologin für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen” in Kraft und ersetzt die bisherige Ausbildungsverordnung zur “Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice”.
Die Umwelttechnologen/-technologinnen für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen sorgen dafür, dass kommunale und industrielle Abwässer sicher zur Wiederaufbereitung gelangen. Sie reinigen und warten Abwasserleitungen und Kanäle. Sie führen Reparaturen und Analysen von Rohrleitungen und Kanälen durch, reinigen Anlagen und führen die Reststoffe einer umweltgerechten Entsorgung zu.
Im Schwerpunkt Industrieanlagen sichern sie mit ihren Dienstleistungen effiziente und umweltschonende Produktionsabläufe in Industrieunternehmen.
Im Schwerpunkt Rohrleitungsnetze stellen sie die Funktionstüchtigkeit von Abwassersystemen durch Reinigen, Inspizieren und Instandsetzung sicher.
Die gemeinsamen Kernqualifikationen der umwelttechnischen Berufe wurde im Zuge der Neuordnung von 15 auf 12 Monate gekürzt, um mehr Raum für die berufsspezifischen Inhalte zu gewinnen. Ebenso wurde die Prüfungsstruktur für alle umwelttechnischen Berufe auf die gestreckte Abschlussprüfung geändert. An Stelle der Zwischenprüfung tritt die Abschlussprüfung Teil 1, welche für alle umwelttechnischen Berufe identisch ist und zu 20% in das Endergebnis einfließt.
Eine sachliche und zeitliche Gliederung zu diesem Beruf finden Sie hier (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 337 KB).
Zur Unterstützung bei Fragen zur Ausbildung in diesem Beruf finden Sie hier (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 2284 KB)eine Umsetzungshilfe des BiBB.
Detailierte Informationen finden Sie auch auf unserer Informationsseite zu diesem Beruf.
