Verkehrsinfrastruktur in Oberfranken
Die IHK für Oberfranken Bayreuth vertritt rund 51.000 Unternehmen in Oberfranken. Für unsere Mitgliedsunternehmen ist eine leistungsstarke Verkehrsinfrastruktur in Oberfranken ein zentraler Standortfaktor.
Die IHK bündelt die Interessen der vertretenen Unternehmen in verkehrspolitischen Fragen. Sie setzt sich für die Ertüchtigung, den Ausbau und den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur in Oberfranken ein. Ein leistungsstarkes und belastbares Infrastrukturnetz der Straße und der Schiene sowie der Binnenwasserstraßen und Verkehrslandeplätze im Kammerbezirk ist die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg Oberfrankens. Defizite, wie die fehlende Elektrifizierung von Bahnstrecken in Oberfranken oder bestehende Ausbaulücken im Straßennetz müssen zeitnah mit Augenmaß beseitigt werden.
Insbesondere in den Ausbau der Ost-West Verbindungen muss intensiviert werden, um die Verkehrsverbindungen nach Tschechien aufzurüsten und somit der EU-Osterweiterung endlich auch infrastrukturell Rechnung zu tragen.
Das geht nur, wenn ausreichend Investitionsmittel zur Verfügung stehen. Deshalb müssen die auf Landes- und Bundesebene zur Verfügung gestellten Mittel in ausreichender Höhe verstetigt werden. Gleichzeitig muss die Planung, die Genehmigung und der Bau von Infrastrukturprojekten in Oberfranken beschleunigt werden. Realisierungszeiträume von 10 Jahren und mehr schaffen keine Planungssicherheit für die oberfränkische Wirtschaft.
Die wichtigsten Projekte müssen angegriffen und zügig umgesetzt werden. Die Vollversammlung der IHK für Oberfranken Bayreuth hat zu den wichtigsten Verkehrsprojekten im Kammerbezirk Position bezogen.
Unlängst haben die Fränkischen Wirtschaftskammern gemeinsam in ihrem 12-Punkte-Programm Vorschläge für die Verkehrsinfrastruktur in Franken erarbeitet.
