Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen

Unternehmenssicherheit & Resilienz

Ob Lieferketten, Standorte oder digitale Infrastruktur – Unternehmen müssen sich auf Krisen vorbereiten und widerstandsfähig bleiben. Wir geben Ihnen praxisnahe Checklisten, Tipps zur IT-Sicherheit und Informationen zum Wirtschaftsschutz.

IT-Sicherheit und Cybersecurity

Die hybride Bedrohungslage besteht schon seit einiger Zeit und zahlreiche Unternehmen waren bereits betroffen. Dies erfordert ein neues Maß an Resilienz und Wachsamkeit.
Die IHK Aachen berät zu diesem Thema IT-Sicherheit / Cybersecurity.
Oder nutzen Sie die Hinweise des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik BSI - TOP 12 Maßnahmen bei Cyber-Angriffen.

Maßnahmen bei Cyberangriffen

Konkrete Maßnahmen bei Cyberangriffen kann man nicht pauschalisieren. Sie hängen von den individuellen Rahmenbedingungen in einer Firma ab. Diese Übersicht liefert erste Impulse und Hilfestellungen bei der Reaktion auf einen Vorfall:

Wirtschaftsschutz

Vier Sicherheitsbehörden – BfV, BKA, BND und BSI – bündeln auf dieser Plattform “Initiative Wirtschaftsschutz” ihre Expertise für Unternehmen. Themen sind unter anderem Cyberkriminalität, Wirtschafts- und Wissenschaftsspionage sowie IT-Sicherheit. Ergänzt wird dies durch Beiträge von Wirtschafts- und Sicherheitsverbänden.

Bedrohung durch Drohnen

Das Arbeitspapier “Drohnen als neue Cyberbedrohung - Wie unternehmen sich schützen können” des BSI soll Unternehmen und Organisationen dabei unterstützen, sich auf die neuen Sicherheitsrisiken vorzubereiten und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
Das Download-Dokument finden Sie hier: Overview of drone-based cyber threats and aspects of defence.

Unternehmens Resilienz

Der Leitfaden "Notstromversorgung in Unternehmen und Behörden" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) richtet sich an Führungskräfte und Beschäftigte in Unternehmen und Behörden, die für den sicheren Betrieb ihrer Dienststelle beziehungsweise ihres Unternehmens Verantwortung tragen. Er soll eine Hilfestellung geben, für die jeweilige Einrichtung eine Notstromversorgung mit einem hohen Grad
an Verlässlichkeit und Einsatzfähigkeit bereitzustellen.

Krisenvorsorgeplan für Unternehmen

Die IHK Aachen empfiehlt Unternehmen mit internationaler Tätigkeit, ihre Krisenvorsorge systematisch zu stärken. Die Handelskammer Hamburg stellt hierfür einen praxisnahen Vorsorgeplan bereit, der bei Risikoanalyse, Zuständigkeiten und Notfallprozessen unterstützt. Weitere Informationen und das Dokument finden Sie hier: Krisen, Katastrophen, Konflikte: Wie Sie Ihr Unternehmen in unsicheren Zeiten schützen - Handelskammer Hamburg

Rohstoffresilienz stärken - Informationen der Deutschen Rohstoffagentur (DERA)

Die Verfügbarkeit von Rohstoffen ist ein zentraler Faktor für die Widerstandsfähigkeit von Lieferketten und damit für die Krisenfestigkeit von Unternehmen. Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) unterstützt Unternehmen mit aktuellen Marktinformationen, Risikoanalysen zu Rohstofflieferketten sowie Hinweisen zu Substitutions- und Effizienzpotenzialen. Diese Informationen helfen, Versorgungsrisiken frühzeitig zu erkennen und strategisch gegenzusteuern - etwa durch Diver5277062ifizierung von Bezugsquellen oder Anpassung der Beschaffungsstrategie.
Weitere Informationen und aktuelle Analysen finden Sie auf der Seite der DERA.

Information: Erhöhte Bedrohung durch hybride Angriffe und Extremismus in deutschem Energiesektor

Deutschland sieht sich verstärkt hybriden Bedrohungen durch staatliche Akteure und deren Stellvertreter ausgesetzt - von Spionage und Cyberspionage über Sabotage bis hin zu gezielter Einflussnahme. Parallel dazu nehmen Angriffe durch linksextremistische Gruppen auf Kritische Infrastrukturen (KRITIS) und Unternehmen zu. Der Energiesektor ist dabei besonders gefährdet, da er hochwertige und sicherheitsrelevante Ziele bietet. Die Brandanschläge auf das Berliner Stromnetz zeigten eindrücklich, dass bereits mit einfachen Mitteln erhebliche Schäden verursacht werden können. Die wirtschaftlichen Folgen sind gravierend.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat darauf mit einem Sicherheitshinweis "Energiesektor im Visier" reagiert und gibt praxisnahe Empfehlungen zur Erhöhung des Schutzniveaus. Diese finden Sie hier.

Umgang mit Drohnenüberflügen

Die Initiative Wirtschaftsschutz hat vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage eine Handreichung zum Umgang mit Drohnenüberflügen entwickelt. Ziel ist es, Unternehmen zu befähigen, Drohnensichtungen frühzeitig zu erkennen, systematisch zu dokumentieren und unverzüglich an die örtliche Polizei zu melden.
Das Dokument enthält eine Einordnung der Bedrohungslage, Hinweise zu Zuständigkeiten und Meldewegen sowie konkrete Empfehlungen für betriebliche Abläufe und die strukturierte Erfassung relevanter Beobachtungsdaten.
Wichtig: Aktive Gegenmaßnahmen gegen Drohnen (Stören, Übernehmen, Zerstören) sind für Unternehmen nach derzeitigem Rechtsrahmen nicht zulässig. Der Handlungsspielraum beschränkt sich auf Beobachtung, Dokumentation und Meldung.

Kritische Infrastrukturen schützen - Was Unternehmen jetzt wissen müssen

Strom, Wasser, Verkehr, Telekommunikation – diese Bereiche sind das Rückgrat unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Aber was passiert, wenn diese kritischen Infrastrukturen ausfallen? Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) hat umfassende FAQs zum Thema KRITIS-DACH veröffentlicht. Darin finden Unternehmen Antworten auf zentrale Fragen: Wer ist betroffen? Welche Anforderungen müssen erfüllt werden? Wie trägt man zur Resilienz bei?
Gerade im Kontext von Standortsicherung und Unternehmensresilienz ist es essentiell, die eigene kritische Infrastruktur zu kennen und zu schützen.
Alle Informationen und FAQs finden Sie auf der Website des BMI.