#AnfassbarGutVorbereitet

Ready4Job: IHK und HWK kooperieren bei Schulprojekt in Eschweiler

Neue Partner, neue Runde: Nach dem erfolgreichen Auftakt an der Realschule Bretzelnweg in Düren weitet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen ihr Berufsorientierungsprojekt "Ready4Job – Anfassbar gut vorbereitet" aus und gewinnt mit der Handwerkskammer (HWK) Aachen und der Adam-Ries-Schule in Eschweiler neue Partner. Ziel ist eine praxisbezogene, vertiefte Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler im Unterricht – in enger Kooperation mit Unternehmen.

Das Projekt schafft echte Lernchancen

"Ready4Job ist eine hervorragende Möglichkeit, junge Menschen schon frühzeitig zu bestärken, ihren individuellen beruflichen Weg zu gehen", sagt Andreas Bauer, Vizepräsident der IHK Aachen. "Die Ausweitung unseres Projekts bietet nun noch mehr Schülerinnen und Schülern einen niedrigschwelligen Zugang zu Unternehmen aus der Region."
Marco Herwartz, Präsident der HWK Aachen, unterstreicht: "Berufsorientierung muss praktisch sein. Jugendliche sollen Berufe nicht nur erklärt bekommen, sondern sie erleben, ausprobieren und ihre eigenen Stärken entdecken. Gerade im Handwerk zeigt sich Talent oft beim Tun. Dafür schafft das Projekt einen sehr guten Rahmen. Für unsere Betriebe ist Ready4Job zugleich eine Chance, früh mit jungen Menschen in Kontakt zu kommen und ihnen zu zeigen, wie vielfältig, modern und zukunftssicher eine Ausbildung im Handwerk ist."
Aus einem ersten Interesse können so echte Ausbildungsperspektiven entstehen.
"Als Schule legen wir großen Wert darauf, unsere Schüler und Schülerinnen auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf bestmöglich zu begleiten", hebt Marga Gier hervor, Schulleiterin der Adam-Ries-Schule. "Deshalb freuen wir uns sehr über die Zusammenarbeit mit der IHK und HWK Aachen im Projekt Ready4Job. Solche Kooperationen sind ein wichtiger Beitrag dazu, Schule und Arbeitswelt miteinander zu verknüpfen."

So funktioniert Ready4Job

Das Projekt gliedert sich in drei Phasen:
  1. Talentezirkel: Die Teilnehmenden durchlaufen einzelne Stationen und lernen anhand von praktischen Aufgaben ihre Stärken kennen.
  2. Auswärtsspiel im Unternehmen: Auf dieser Basis erproben sich die Schüler und Schülerinnen mehrere Tage in einem Unternehmen und vertiefen ihre Kenntnisse in einem für sie passenden Berufsfeld.
  3. Praktikum: Ein mehrwöchiges Praktikum schließt das Projekt ab.
Auch die Unternehmen profitieren: Sie lernen frühzeitig potenzielle Auszubildende kennen und können diese während des gesamten Prozesses beobachten.

Talente entdecken, Berufslaufbahn gestalten

Durch die Berufsorientierung ab der neunten Klasse sollen Schüler und Schülerinnen ihre Talente und Neigungen individuell erleben und in einem beruflichen Kontext passende Berufsfelder entdecken. Am Ende ihrer Schulzeit können die Jugendlichen dann fundierter entscheiden, welche Berufslaufbahn am besten ihren Fähigkeiten und Vorlieben entspricht.
IHK-Presseinformation vom 18. Juni 2026

Berufsorientierung mit System: Ready4Job startet

Die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) und die Realschule Bretzelnweg in Düren haben zusammen mit regionalen Ausbildungsbetrieben das innovative Modellprojekt "Ready4Job – Anfassbar gut vorbereitet" ins Leben gerufen. Das Projekt unterstützt Schüler und Schülerinnen ab der achten Klasse kontinuierlich bei der Berufsorientierung und begleitet sie bis zum Ende ihrer Schullaufbahn durch praxisorientierte Projekte im Unterricht.

Stärken erkennen, Chancen nutzen

"Jugendliche sind sich ihrer Fähigkeiten und Interessen oft nicht bewusst. Hinzu kommt, dass die Vielfalt der Berufe und Karrierewege überwältigend sein kann", sagt Gisela Kohl-Vogel, Präsidentin der IHK Aachen. "Mit dem Projekt Ready4Job möchten wir erreichen, dass junge Menschen ihre Talente entdecken und eine Ausbildung beginnen, die ihnen Spaß macht."
Georg Lauf, Schulleiter der Realschule Bretzelnweg, ergänzt: "Je mehr praktische Erfahrungen unsere Schüler und Schülerinnen sammeln, desto besser sind sie für die Berufswahl gewappnet und umso interessanter sind sie auch für die Ausbildungsbetriebe in der Region."

Mehrwert für Schule, Betriebe und Region

Das Ziel ist klar: Jugendliche sollen realistische, kompetenzgeleitete Entscheidungen für ihre Ausbildung treffen können – statt sich von der Vielfalt überfordert zu fühlen.
Auch die beteiligten Unternehmen profitieren erheblich. Sie haben die Möglichkeit, den Verlauf der Berufsorientierung mitzugestalten, lernen frühzeitig potenzielle Auszubildende kennen und fördern damit gezielt ihre eigene Nachwuchsgewinnung.