Recht und Steuern

Warnung: Neue Masche zum Datenklau - Betrüger täuschen IHK-Hintergrund vor

Aktuell kursieren nach Erkenntnissen der IHK-Organisation mehrere Ansätze, den Unternehmen Daten zu entlocken:

Energiezuschlag

Mit der Aussicht auf einen “Energiezuschlag” sollen die Betriebe bei einer Mail geködert werden, die angeblich der Umsetzung eines “Stützungspaketes” infolge der hohen Gaspreise dient. Wer eine Energiepauschale in Höhe von mehreren hundert Euro in Anspruch nehmen wolle, müsse sich über die IHK anmelden, behaupten die Angreifer.
Der DIHK weist darauf hin, dass dies jeder Grundlage entbehrt: Über die IHK kann kein Energiezuschlag beantragt werden!
Betroffene Unternehmen sollten keinesfalls auf den Link klicken oder gar Daten übermitteln. Es handelt sich vermutlich um eine neue Methode, an Unternehmensdaten inklusive Kontoverbindungen zu kommen. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass über das Anklicken des Links Schadsoftware verbreitet wird. 
Stand: 15. November 2022

Digitaler IHK-Schlüssel

Viele Betriebe erreichen Mails, in denen sie aufgefordert werden, einen “digitalen IHK-Schlüssel” zu beantragen. Damit könnten angeblich “sicher die Dienstleistungen der Handelskammer genutzt werden”. Falls bis zum angegebenen Stichtag kein Antrag gestellt werde, werde “die Gesellschaftsform als inaktiv” gestellt und es bestehe kein “Anspruch mehr auf die Eintragung bei der Handelskammer”.
Wer der Aufforderung folgt, die enthaltene Schaltfläche anzuklicken (“um Ihre Identität zu bestätigen und Einblick in Ihren Fall zu erhalten”), öffnet ein Formular, in dem er seine Daten ausfüllen und absenden soll.
Der DIHK stellt klar: Einen solchen “digitalen IHK-Schlüssel” gibt es nicht. Bitte ignorieren Sie diese Mail, klicken Sie nicht auf den Link und übermitteln Sie erst recht keine Daten!
Stand: 15. November 2022

Bundeszahlstelle

Der DIHK warnt vor einer neuen Betrugsmasche zum Datenklau bei Unternehmen. Dabei werden die Betriebe per Mail von der angeblichen “Bundeszahlstelle” mit der Abkürzung “BZSt” aufgefordert, ihre Firmendaten über einen Link weiterzugeben beziehungsweise “zu aktualisieren”, wie es in der Mail heißt. Die Daten würden dann angeblich bei der zuständigen IHK “geprüft”, heißt es in den gefälschten Mails weiter. Nach dieser Prüfung würde den Unternehmen eine angebliche Steuerrückzahlung überwiesen. 
Der DIHK weist darauf hin, dass die IHKs keinerlei derartige Überprüfungen vornehmen. Deshalb sollten betroffene Unternehmen nicht auf diese Mails eingehen und keineswegs auf den Link klicken oder gar Daten übermitteln. Es handelt sich vermutlich um eine neue Methode, an Unternehmensdaten inklusive Kontoverbindungen zu kommen. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass über das Anklicken des Links Schadsoftware verbreitet wird. 
Stand: 14. November 2022

IHK Deutschland

Sollten Sie aufgefordert werden, sich bei einer “IHK Deutschland” anzumelden oder etwaige Angaben zu überprüfen, finden Sie hier weitere Informationen.