IHK Ulm

IHK Ulm erleichtert über neues Vorgehen beim Ulmer Hauptbahnhof

Die regionale Wirtschaft zeigt sich erleichtert nach der Vorstellung des Ersatzkonzeptes der Deutschen Bahn mit lediglich Teilsperrung des Ulmer Hauptbahnhofs vom 13. bis 19. Januar 2026. Sie begrüßt die gefundenen Lösungen, die die Mobilität in Ulm und der Region für viele Fahrgäste wesentlich besser sicherstellt, als dies bei den ursprünglichen Planungen mit Vollsperrung der Fall gewesen wäre.

„Es ist erfreulich, dass die Bahn unseren Appell berücksichtigt hat. Gerade für Auszubildende unserer Betriebe ist das eine gute Nachricht, denn sie sind auf einen verlässlichen ÖPNV angewiesen. Aber auch Handel und Gastronomie können aufgrund der besseren Erreichbarkeit nun etwas aufatmen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführerin Petra Engstler-Karrasch.
Die IHK Ulm hatte sich in den vergangenen Monaten für eine Verschiebung und gut abgestimmte Lösungen für notwendige Ersatz-verkehre eingesetzt. Auch wenn einzelne Strecken wie die Donaubahn, Neubaustrecke oder Illertalbahn nicht bis zum Ulmer Hauptbahnhof durchgebunden werden können und der Fernverkehr für eine Woche entfällt, bleiben nun die anderen Streckenäste mit dem Regionalverkehr weiterhin angebunden. Mit der erfolgten Optimierung und den neu organisierten Inbetriebnahmeabläufen greift die Bahn die von der IHK geäußerten Bedenken hinsichtlich der Verkehrsabwicklung im Großraum Ulm auf – insbesondere vor dem Hintergrund der gleichzeitig stattfindenden Bauarbeiten auf der Bundesstraße B10.