Nr. 6709206
IHK Ulm

E-Commerce

IHK Ulm

Ab 19. Juni 2026 gilt: Wer online Verträge mit Verbraucherinnen und Verbrauchern schließt, braucht einen "Widerrufsbutton". Entdecken Sie die zehn wichtigsten Fragen und Antworten zur neuen Widerrufsfunktion.

IHK Ulm

Am 30. Januar 2026 hat der Bundesrat das vom Bundestag am 19. Dezember 2025 beschlossene Gesetz zur Änderung des Verbrauchervertrags- und des Versicherungsvertragsrechts sowie zur Änderung des Behandlungsvertragsrechts gebilligt. Damit werden Vorgaben der Richtlinien (EU) 2023/2673 und (EU) 2024/825 umgesetzt werden, die Änderungen der Verbraucherrechte-Richtlinie betreffen.

IHK Ulm
AdobeStock_2063485510 © PB Studio, stock.adobe.com

Ab dem 19. Juni müssen Unternehmer für Verbraucherverträge einen Widerrufsbutton auf ihrer Website anbieten.

IHK Ulm

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), welches am 28. Juni 2025 in Kraft tritt, verpflichtet Unternehmen, bestimmte Produkte und Dienstleistungen barrierefrei herzustellen bzw. zu erbringen. Darunter fallen unter anderem auch Online-Shops, Bank- und Telekommunikationsdienstleistungen.

IHK Ulm

Immer mehr rechtliche und ständig wechselnde Vorschriften treffen die Online-Shop Betreiber. Vermeiden Sie Abmahnfallen und erkennen Sie anhand dieser 10-Punkte-Checkliste die häufigsten Fehler!

IHK Ulm
Auf diesem Bild ist eine Tastatur zu sehen. Der Finger einer Person tippt auf die rote Taste "Datenschutz". © ©momius - stock.adobe.com

Bestellungen über einen Onlineshop sind Fernabsatzverträge bzw. Verträge im sogenannten elektronischen Geschäftsverkehr. Der Vertragsschluss kommt unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln, wie Brief, Katalog, Telefon, Fax, E-Mail usw., zwischen Unternehmer und dem Verbraucher zustande.

IHK Ulm

Da der Kunde bei einer Bestellung im Internet keine Besichtigung der Ware wie im Laden vornehmen kann, ist er vorab über die wesentlichen Merkmale der Ware zu informieren. Die Produkteigenschaften und Merkmale sollten beim Warenangebot auf der Produktseite stehen und sind vollständig und richtig zu beschreiben.

IHK Ulm

Für die Widerurrfsbelehrung gibt es einen gesetzlichen Mustertext. Bei der Belehrung sollten Sie stets auf das gesetzliche Muster zurückgreifen, um nicht von Wettbewerbern oder Verbraucherschutzverbänden abgemahnt zu werden. Allerdings muss es dafür unverändert übernommen werden. Lesen Sie hier über die Änderungen ab dem 28. Mai 2022.

IHK Ulm

Nachdem der Käufer die Ware in den Warenkorb gelegt hat und bevor er den Kauf abschließen will, wird er auf die Bestellübersichtsseite (sog. „Checkout-Page”) geleitet. Vor Betätigung des Bestellbuttons, der den Bestellvorgang abschließt, soll der Verbraucher nochmals die Möglichkeit haben, das Produkt konkret auf seine Vorstellungen zu überprüfen.

IHK Ulm

Der Verkäufer hat dem Käufer das Eigentum an der Ware frei von Sach- und Rechtsmängeln zu verschaffen. Umgekehrt ist der Käufer verpflichtet, dem Verkäufer den vereinbarten Preis zu zahlen und die gekaufte Sache abzunehmen. Wird eine bestimmte Beschaffenheit eines Produktes in der Werbung beworben, so muss die Eigenschaft tatsächlich vorliegen.

IHK Ulm

Ab dem 12. September 2025 ist der Data Act (das europäische Datengesetz) anwendbar. Die neuen Regelungen richten sich an Hersteller vernetzter Produkte und Anbieter verbundener Dienste. Weitere Informationen hierzu in unserem Merkblatt.

IHK Ulm
IHK Ulm
© MH - stock.adobe.com

Was Sie für einen rechtlich korrekten Auftritt im Internet beachten müssen.