IHK Ulm

Iran-Konflikt lässt kein Aufatmen zu


Die Lage der baden-württembergischen Wirtschaft hat sich nur wenig verändert: Der Lageindikator steht bei 7 Punkten in etwa auf dem Niveau der Jahresbeginn-Umfrage (8 Punkte).
Anders bei den Geschäftserwartungen: Sie verlieren knapp 9 Punkte und stehen jetzt bei minus 11 Punkten. Im Hintergrund steht der militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Die Schließung der Straße von Hormus hat im März und April Energie verteuert und macht die Planung für Unternehmen schwieriger.
Mehrere dieser Effekte schlagen sich vor allem in den Erwartungs- und Risikoindikatoren nieder, während die aktuelle Lage bislang nur geringfügig betroffen ist. Hinzu kommen Strukturthemen, die nicht erst seit dem Iran-Konflikt diskutiert werden – Energie- und Rohstoffpreise auf hohem Niveau, US-Zollbelastungen und eine überbordende Bürokratie.
Aufgrund der gestiegenen Verunsicherung bleibt die Investitionszurückhaltung bestehen. Auf dem Arbeitsmarkt zeichnet sich ebenfalls noch keine Entspannung ab. Die Beschäftigungserwartungen liegen mit minus 15 Punkten auf Vorumfrage-Niveau
Während der Rest der Welt wächst, stagniert die heimische Wirtschaft.
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