INNOVATION UND DIGITALISIERUNG

Bundesweite Studie zur IT-Sicherheit in Kleinunternehmen

Wie sicher sind kleine Unternehmen wirklich? Helfen Sie mit, es herauszufinden.
IT-Sicherheit ist für viele kleine und mittlere Unternehmen längst eine wichtige Herausforderung. Gleichzeitig fehlt im Unternehmensalltag häufig die Zeit, das Fachwissen oder die personelle Ausstattung, um sich intensiv mit dem Thema Cybersicherheit auseinanderzusetzen. Eine eigene IT-Abteilung oder gar Spezialisten für Informationssicherheit gehören insbesondere in kleinen und Kleinstunternehmen oftmals nicht zur betrieblichen Realität – und genau das macht ihre Perspektive so wertvoll.
Warum diese Studie wichtig ist
Genau hier setzt eine bundesweite wissenschaftliche Studie an, die den tatsächlichen Stand der IT-Sicherheit in kleinen Unternehmen untersuchen möchte. Obwohl Klein- und Kleinstunternehmen rund 97 Prozent aller deutschen Unternehmen ausmachen, gibt es bislang vergleichsweise wenig belastbare Erkenntnisse darüber, wie es um ihre IT-Sicherheit tatsächlich bestellt ist. Welche Schutzmaßnahmen werden bereits umgesetzt? Wo fehlen Zeit, Wissen oder Ressourcen? Und welche Unterstützung würde den Betrieben im Alltag wirklich helfen?
Jede Antwort trägt dazu bei, diese Lücke zu schließen. Je mehr kleine Unternehmen ihre Erfahrungen einbringen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse – und desto überzeugender lässt sich damit gegenüber Politik und Förderstellen begründen, dass kleine und mittlere Unternehmen gezielter unterstützt werden sollten.
Aus der Praxis für die Praxis
Ein besonderer Antrieb für die Studie kommt aus der eigenen Erfahrung: Anne-Sophie Hoschützky, Studienleiterin der bundesweiten KKU-Studie zur IT-Sicherheit, ist selbst in einem kleinen Familienunternehmen aufgewachsen und kennt die Situation vieler Unternehmerinnen und Unternehmer aus erster Hand. „Man ist Experte für das eigene Geschäft, aber IT-Sicherheit gehört meistens nicht dazu", beschreibt sie die Herausforderung, mit der viele kleinere Betriebe konfrontiert sind.
Die Studie wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert und wissenschaftlich vom CISPA Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit begleitet. Ziel ist es, die tatsächliche Situation von Klein- und Kleinstunternehmen besser zu verstehen und eine belastbare Datengrundlage zu schaffen.
Dabei sollen bewusst keine weiteren Lösungen „am Schreibtisch" entwickelt werden. Stattdessen stehen die Erfahrungen der Unternehmen selbst im Mittelpunkt. Denn nur wenn die konkreten Herausforderungen kleiner Betriebe bekannt sind, können daraus Unterstützungsangebote und Maßnahmen entstehen, die bezahlbar, verständlich und im Unternehmensalltag tatsächlich umsetzbar sind.
So können Sie mitmachen
Die IHK Ulm unterstützt die Befragung mit Freude und lädt insbesondere Unternehmen ohne eigene IT-Mitarbeiter, IT-Abteilung oder IT-Sicherheitsabteilung herzlich zur Teilnahme ein. Die Teilnahme ist anonym, kostenlos und dauert etwa 10 bis 15 Minuten.
Zur Umfrage: https://survey.securygo.de/survey/kku-it-sicherheit-umfrage/ihk-ulm
Die Umfrage startet am 28. September 2026 und ist vier Wochen aktiv.
Unternehmen, die darüber hinaus bereit sind, ihre Erfahrungen persönlich zu schildern oder Einblicke in ihren Betriebsalltag zu geben, können sich direkt an Anne-Sophie Hoschützky unter as.hoschuetzky@securygo.de wenden.
Ihre IT-Sicherheit direkt verbessern
Sie möchten nicht nur an der Studie teilnehmen, sondern auch selbst wissen, wo Ihr Unternehmen aktuell steht? Die IHK Ulm bietet einen kostenfreien Cybersicherheitscheck an. Gemeinsam identifizieren wir die für Ihr Unternehmen wichtigsten nächsten Schritte, um Ihre IT-Sicherheit zu stärken. Mehr Informationen zum Cybersicherheitscheck finden Sie hier.

Wenn Sie noch an weiteren Informationen zur Umfrage interessiert sind, finden Sie diese hier: https://securygo.de