IHK Ulm

Nahostkrise wird zur Belastungsprobe für die Wirtschaft

Selbst dem rohstoffreichen Malaysia machen die steigenden Öl- und Gaspreise zu schaffen. Der Druck auf Unternehmen und Verbraucher dürfte im 2. Halbjahr 2026 weiter zunehmen.
Gleichzeitig bleibt die Wirtschaft dank einer stabilen Binnennachfrage, starken Elektronikexporten und Investitionen in Zukunftsbranchen wie Halbleiter, Digitalisierung und Energie vergleichsweise widerstandsfähig. Besonders die verarbeitende Industrie und die Einbindung in globale Lieferketten bleiben wichtige Stützen der wirtschaftlichen Entwicklung. Staat und Unternehmen investieren weiterhin in Infrastruktur, Technologie und neue Wachstumsfelder, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu stärken. Für deutsche Unternehmen bietet Malaysia attraktive Chancen, insbesondere in den Bereichen Elektronik, Maschinenbau, Energie und Industrie. Die Abhängigkeit vom Außenhandel sowie geopolitische Unsicherheiten bleiben jedoch zentrale Herausforderungen für die weitere Entwicklung.
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Quelle: GTAI
Stand: Juni 2026