IHK Ulm
Geplante Wirtschaftszone eröffnet neue Perspektiven in ASEAN
Auch für deutsche Firmen interessant: Das Gemeinschaftsprojekt soll Standortvorteile Malaysias und Singapurs für elf Schwerpunktsektoren verbinden.
Die geplante Sonderwirtschaftszone Johor-Singapore Special Economic Zone (JS-SEZ) soll die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Malaysia und Singapur vertiefen und neue Investitionen in Südostasien anziehen. Die Zone bündelt die Standortvorteile beider Länder und soll jährlich rund 26 Milliarden US-Dollar zusätzliche Wertschöpfung sowie etwa 100.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Für Unternehmen bieten sich insbesondere in den Bereichen verarbeitendes Gewerbe, Logistik, Energie, Halbleiter, Chemie, Pharmazie, Luftfahrt und Gesundheitswirtschaft Möglichkeiten. Auch deutsche Unternehmen sind bereits vor Ort und nutzen Johor unter anderem für Produktion, Logistik und Lagerung, während strategische Funktionen wie Forschung und Entwicklung in Singapur verbleiben. Investoren profitieren zudem von niedrigeren Kosten und staatlichen Förderungen, insbesondere in Zukunftssektoren wie künstlicher Intelligenz, Quantencomputing, Medizintechnik und Luftfahrt. Entscheidend für den Erfolg der Wirtschaftszone wird jedoch der Ausbau der Infrastruktur und eine bessere Verbindung zwischen Johor und Singapur sein.
