IHK Ulm

Israels Wirtschaft wächst - der Krieg bleibt ein Risikofaktor

Israels Bruttoinlandsprodukt wird laut Prognosen 2026 und 2027 deutlich steigen - wesentlich getragen von kriegsbedingten Staatsausgaben.
Israels Wirtschaft zeigt trotz der anhaltenden Sicherheitsbelastungen eine hohe Widerstandsfähigkeit. Das Wachstum wird 2026 vor allem durch staatliche Ausgaben im Zusammenhang mit dem Krieg getragen, während gleichzeitig die Staatsverschuldung und das Haushaltsdefizit steigen. Investitionen, privater Konsum und Importe erholen sich wieder, doch die weitere Entwicklung hängt stark von der Sicherheitslage und der Stabilität der Region ab. Besonders der Hightech-Sektor bleibt ein wichtiger Wachstumstreiber und stärkt Israels Attraktivität für internationale Investoren. Für deutsche Unternehmen ergeben sich Chancen vor allem bei Maschinen, Industrieausrüstung, Energie, Infrastruktur und Sicherheitstechnik. Trotz guter Geschäftsmöglichkeiten bleibt der Markt aufgrund geopolitischer Risiken und möglicher Belastungen für Unternehmen anspruchsvoll.
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Quelle: GTAI
Stand: Juni 2026