IHK Ulm

Als Antwort auf Dürren: Andenländer verbinden ihre Stromnetze

Neue Leitungen zwischen Panama, Kolumbien, Ecuador, Peru und Chile sollen die Stromversorgung stabilisieren. Für deutsche Anbieter entstehen Geschäftsmöglichkeiten.
Die grenzüberschreitenden Stromverbindungen sollen die Versorgungssicherheit erhöhen und den Ländern helfen, Schwankungen bei der Stromerzeugung aus Wasserkraft auszugleichen. Im Mittelpunkt steht der weitere Ausbau des regionalen Stromverbundsystems SINEA, das die Strommärkte der beteiligten Länder stärker miteinander verknüpfen soll. Geplant beziehungsweise in Entwicklung sind unter anderem Verbindungen zwischen Kolumbien und Panama sowie zwischen Peru und Ecuador und eine geplante Stromverbindung zwischen Peru und Chile. Die Projekte werden durch internationale Finanzierungen unterstützt und schaffen Bedarf an moderner Netz- und Übertragungstechnik. Für deutsche Unternehmen ergeben sich insbesondere bei Automatisierung, Digitalisierung, Netzsteuerung und elektrischer Infrastruktur Geschäftsmöglichkeiten.
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Quelle: GTAI
Stand: Juli 2026.