IHK Ulm
Wahlen in Brasilien 2026: Kampf gegen Fake News betrifft auch Unternehmen
Mit den Wahlen 2026 gelten in Brasilien strengere Regeln im Umgang mit Desinformationen und durch künstliche Intelligenz (KI) generierte Inhalte. Die neuen Vorschriften betreffen nicht nur Plattformen, sondern auch deutsche Unternehmen im Land, die digital aktiv sind.
Für den Wahlkampf wurden die Vorgaben für digitale Wahlwerbung und den Einsatz von KI deutlich ausgeweitet. KI-generierte Inhalte müssen gekennzeichnet werden, während Deepfakes im unmittelbaren Zeitraum rund um den Wahltag verboten sind. Unternehmen müssen deshalb bei ihrer digitalen Kommunikation besonders auf die geltenden Vorgaben achten. Das betrifft unter anderem Werbung, Kooperationen mit Influencern und den Einsatz von KI-generierten Inhalten. Gleichzeitig wurde die zivilrechtliche Verantwortung digitaler Plattformen durch Entscheidungen des Obersten Bundesgerichts neu gefasst. Für deutsche Unternehmen mit Aktivitäten in Brasilien gewinnen damit die rechtlichen Anforderungen an digitale Kommunikation und Plattformnutzung an Bedeutung.
