IHK Ulm
EU-Mercosur-Deal: Regeln, Chancen, Hürden für deutsche Exporteure
Seit Mai 2026 stärkt das EU-Mercosur-Interimsabkommen den Waren- und Dienstleistungsfluss zwischen Europa und Südamerika. Doch wer von sinkenden Zöllen, schnelleren Verfahren und dem Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen profitieren will, muss die neuen Regeln genau kennen.
Das Abkommen eröffnet deutschen Unternehmen insbesondere in exportstarken Branchen wie Maschinenbau, Automobilindustrie, Chemie und Technologie neue Marktchancen. Der geplante Abbau von Zöllen, die Vereinfachung von Handelsverfahren und der verbesserte Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen sollen den Handel zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Staaten erleichtern. Gleichzeitig müssen Unternehmen die neuen Ursprungsregeln, regulatorischen Anforderungen und unterschiedlichen Übergangsfristen beachten, um die vorgesehenen Vorteile nutzen zu können. Darüber hinaus schafft die Vereinbarung bessere Rahmenbedingungen für Investitionen, technologische Kooperationen und eine breitere Aufstellung internationaler Lieferketten. Herausforderungen bestehen weiterhin durch abweichende Standards, nationale Vorgaben und die schrittweise Umsetzung der Regelungen in den einzelnen Mercosur-Staaten.
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Quelle: GTAI
Stand: Juni 2026
Stand: Juni 2026
