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Geschäftsanbahnungsreise Spanien & Portugal Oktober 2026 – für Anbieter von Industrietechnologien, Systemen und Komponenten
Erschließen Sie neue Absatzmärkte auf der Iberischen Halbinsel: Vom 18. bis 22. Oktober 2026 führt unsere Geschäftsanbahnungsreise nach Porto und Barcelona. Baden-württembergische Unternehmen, die industrielle Technologien, Systeme oder Komponenten anbieten, finden in Portugal und Spanien dynamische Abnehmer – von der starken Automobil- und Fertigungsindustrie in Portugal bis zu den wachsenden Clustern für Luft- und Raumfahrt sowie Medizintechnik in Katalonien.
Portugal: Wachstumsmärkte in Industrie und Aerospace
Die portugiesische Wirtschaft zeichnet sich durch eine robuste Grunddynamik aus und zählt zu den zehn wichtigsten Wachstumsmärkten für Ausfuhren aus Baden-Württemberg. Ein zentraler Pfeiler dieser stabilen Handelsbeziehung ist die Fertigungsindustrie mit über 23.000 Unternehmen, die sich auf hochpräzise Mechanik, Werkzeugbau und Metallverarbeitung spezialisiert. Besonders dynamisch entwickelt sich die Luft- und Raumfahrt: Mit einem Umsatz von rund 1,7 Mrd. Euro im Aerospace & Defence Cluster bietet der Sektor attraktive Chancen für baden-württembergische Hidden Champions, etwa in der Komponentenfertigung und Materialprüfung. Auch die Automobilindustrie fragt verstärkt Präzisionstechnik nach, insbesondere für Karosserie, Antriebstechnik und neue Mobilitätslösungen. Ergänzend eröffnet der Life-Sciences-Sektor mit Fokus auf Medizintechnik (z.B. Präzisionsmechanik, Robotik) und einem Exportanteil von 14% bei Medizingeräten vielversprechende Marktpotenziale.
Spanien: Europas industrielles Herz im Süden
Spanien gehört zu den zehn wichtigsten Abnehmerländern baden-württembergischer Exporte und überzeugt durch eine wachsende industrielle Basis. Die Region Katalonien fungiert dabei als industrielles Herz: Sie erwirtschaftet 25% der spanischen Industrieproduktion und ist geprägt durch Maschinenbau, Metallverarbeitung und Automatisierung. Als zweitgrößter Fahrzeugproduzent Europas bietet Spanien enorme Absatzchancen in der Automobilindustrie, die jährlich rund 40 Mrd. Euro exportiert. Parallel dazu zählt die Luft- und Raumfahrt zu den forschungsintensivsten Sektoren, mit einem dynamischen Ökosystem in Katalonien (u.a. Satellitentechnologie, UAV). Auch die Medizintechnik in Barcelona, einem führenden Zentrum für Biowissenschaften, setzt auf Präzisionsfertigung, Mikrofertigung und Sensorik, was ideale Anknüpfungspunkte für deutsche Technologieanbieter schafft.
Warum sich die Teilnahme lohnt
Im Gegensatz zu einem reinen Messebesuch bietet Ihnen diese Reise einen direkten, kuratierten Zugang zu Geschäftspartnern. Gemeinsam mit den Auslandshandelskammern (AHK) vor Ort organisieren wir für Sie:
Individuelle B2B-Matchings: Wir suchen im Vorfeld gezielt nach spanischen und portugiesischen Unternehmen, die Bedarf an Ihren Lösungen haben, und terminieren persönliche Gespräche.
Praxisnahe Einblicke: Bei Besuchen in lokalen Produktionsstätten (z. B. aus der Automotive- oder Aerospace-Branche) erleben Sie live, wie vor Ort gefertigt wird und wo Ihre Produkte Mehrwert stiften können.
Effiziente Markterkundung: In nur fünf Tagen erhalten Sie einen intensiven Überblick über zwei europäische Schlüsselmärkte – inklusive Briefings zu kulturellen und wirtschaftlichen Besonderheiten.
Zielgruppe
Das Angebot richtet sich an Unternehmen, die Technologien, Verfahren, Maschinen, Werkzeuge und digitale Lösungen für die produzierende Industrie anbieten. Ebenso angesprochen sind Anbieter hochpräziser Komponenten und Systeme, also Unternehmen, deren Produkte in Branchen mit höchsten Genauigkeitsanforderungen eingesetzt werden. Besonders relevant sind Anwendungen für die Automobil- und Zulieferindustrie, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik und Metallverarbeitung/Maschinenbau.
Eckdaten & Anmeldung
Reisezeitraum: 18. – 22. Oktober 2026
Geförderter Teilnahmebeitrag für baden-württembergische Unternehmen: 1.247 EUR (zzgl. Flüge und Übernachtungen) (Für Unternehmen außerhalb Baden-Württembergs ist eine Teilnahme zum Vollkostenpreis möglich.)
Diese Geschäftsanbahnungsreise ist ein Gemeinschaftsprojekt der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern und wird durch diese finanziell gefördert, um Unternehmen aus Baden-Württemberg den Markteinstieg zu erleichtern. Zusätzlich wird die Reise durch das Enterprise Europe Network (EEN) unterstützt. Als Partner im weltweit größten Netzwerk für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nutzt die IHK Ulm zusätzlich die Strukturen des EEN, um Ihnen gezielt internationale Kontakte zu vermitteln und Kooperationspartner zu identifizieren.
Ihr Kontakt bei der IHK Ulm
Haben Sie Fragen zur Eignung Ihres Unternehmens oder zum Ablauf? Dann melden Sie sich bei Ihrer zuständigen Referentin für Europa, Frau Da Costa Meira (Tel.: 0731 / 173-151, dacostameira@ulm.ihk.de).