IHK Ulm

Ukrainische Pharmaindustrie: EU-Integration sorgt für Chancen

Die Branche trotzt den Kriegsfolgen. Umsätze wachsen gedämpft, öffentliche Nachfrage wird wichtiger. Unternehmen suchen neue Märkte. EU-Orientierung wird Investitionen antreiben.
Trotz der anhaltenden Belastungen durch den Krieg bleibt die ukrainische Pharmaindustrie widerstandsfähig. Die Branche verzeichnet weiterhin Wachstum, allerdings deutlich langsamer als vor Kriegsbeginn. Eine zunehmende Bedeutung gewinnt die öffentliche Beschaffung, da staatliche Programme und die Versorgung des Gesundheitssystems einen wichtigen Teil der Nachfrage ausmachen. Gleichzeitig versuchen Pharmaunternehmen, neue Absatzmärkte zu erschließen und ihre internationale Ausrichtung zu stärken. Die weitere Annäherung an die EU sowie die schrittweise Anpassung an europäische Standards sollen langfristig Investitionen fördern und die Modernisierung der Branche unterstützen.
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Quelle: GTAI
Stand: Juli 2026