IHK Ulm

Modernisierungsschub in der Landwirtschaft durch EU-Ukraine Abkommen

Das überarbeitete Handelsabkommen zwingt die Agrarwirtschaft bis 2028 zu neuen Investitionen – und eröffnet deutschen Anbietern Lieferchancen.
Das am 29. Oktober 2025 in Kraft getretene modernisierte Handelskapitel des Assoziierungsabkommens koppelt den EU-Marktzugang für ukrainische Agrarprodukte künftig strikt an die Einhaltung von EU-Standards bis Ende 2028. Dieser Schritt erzwingt massive Investitionen in die ukrainische Landwirtschaft, insbesondere in den Bereichen Tierwohl, Präzisionstechnik, Verarbeitung und Laborausstattung, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Für deutsche Technologieanbieter eröffnen sich hierdurch signifikante Marktchancen, die zudem durch staatliche Finanzierungsinstrumente wie Exportkreditgarantien flankiert werden.
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Quelle: GTAI
Stand: Dezember 2025