IHK Ulm
Interne und externe Faktoren bremsen Serbiens Wirtschaftswachstum
Neuwahlen sollen die innenpolitische Krise lösen. Der Nahostkrieg dämpft die wirtschaftliche Entwicklung. Staatliche und ausländische Investitionen stützen die Konjunktur.
Serbiens Wirtschaft steht vor Herausforderungen durch innenpolitische Unsicherheiten und eine schwächere internationale Nachfrage. Die geplanten Neuwahlen sollen zur Stabilisierung der politischen Lage beitragen und den Reformprozess wieder stärken. Gleichzeitig verzögern Defizite bei Rechtsstaatlichkeit und EU-Reformen die weitere Annäherung an die Europäische Union. Belastungen entstehen zudem durch steigende Energiepreise, geopolitische Spannungen und die schwache Entwicklung wichtiger europäischer Absatzmärkte. Investitionen in Infrastruktur, Energie und Industrie sorgen jedoch weiterhin für wirtschaftliche Impulse. Deutsche Unternehmen nutzen Serbien zunehmend als Produktions- und Beschaffungsstandort und profitieren von der engen Einbindung in europäische Lieferketten.
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Quelle: GTAI
Stand: Juli 2026
Stand: Juli 2026
