IHK Ulm

Rumäniens großes Steuerpaket: Neue Regeln für Firmen

Die Änderungen betreffen nicht nur das Steuerrecht, sondern auch das Gesellschafts- und Insolvenzrecht. Unternehmen sollten sich auf neue Pflichten in 2026 vorbereiten.
Rumänien hat mit einem zweiten Steuerpaket zur Verringerung des Haushaltsdefizits umfangreiche Änderungen im Steuer- und Gesellschaftsrecht beschlossen. Die Regelungen, die überwiegend seit Anfang 2026 gelten, sollen die Transparenz erhöhen und die Unternehmerdisziplin stärken. Unternehmen müssen unter anderem strengere Vorgaben beim Betriebsausgabenabzug beachten; zudem gelten höhere Quellensteuern auf bestimmte Kapitalerträge sowie neue Pflichten im Steuerverfahren, darunter die Führung eines Bank- und Schatzamtskontos in Rumänien und die allgemeine Pflicht zur Annahme von Kartenzahlungen. Darüber hinaus werden die Vorschriften zum Stammkapital, zu Anteilsübertragungen, Dividenden und Gesellschafterdarlehen verschärft. Auch das Insolvenzrecht wurde reformiert, wobei insbesondere die Haftung von Verantwortlichen ausgeweitet und die Kontrolle von Unternehmensverfahren verschärft wurde.
Den vollständigen Artikel finden Sie bei der GTAI.
Quelle: GTAI
Stand: Januar 2026