IHK Ulm

Nordmazedoniens Wirtschaft wächst auch 2026 wieder kräftig

Das Land macht Fortschritte bei der EU-Annäherung, doch einen Beitritt verhindert Bulgariens Veto. Investitionen kurbeln das Wachstum an. Deutsche Firmen realisieren neue Vorhaben.
Nordmazedoniens Wirtschaft setzt ihren Expansionskurs fort und erwartet für 2026 ein reales BIP-Wachstum von 3 Prozent, das maßgeblich durch öffentliche wie private Investitionen und die fortschreitende Integration in internationale Lieferketten getragen wird. Als etablierter Nearshoring-Standort profitiert das Land von seiner seit Oktober 2025 bestehenden SEPA-Mitgliedschaft, die Transaktionskosten senkt und die Attraktivität für ausländische Investoren weiter steigert. Während Infrastrukturprojekte wie der Ausbau des Eisenbahnkorridors VIII und neue Impulse aus der Rüstungsindustrie die Konjunktur stützen, sorgt die stabile politische Lage nach den Regionalwahlen Ende 2025 für Planungssicherheit bei den rund 200 vor Ort ansässigen deutschen Unternehmen.
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Quelle: GTAI
Stand: Januar 2026