IHK Ulm

EU-Förderung in Kroatien

Milliardensummen treiben die wirtschaftliche Entwicklung Kroatiens voran. Die EU-Mittel fließen in öffentliche Infrastruktur und Unternehmen. Auch deutsche Firmen profitieren.
Kroatien stehen in der Förderperiode 2021 bis 2027 umfangreiche EU-Mittel zur Verfügung, um die Wirtschaft krisenfester und wettbewerbsfähiger aufzustellen. Allein aus der Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF) erhält das Land Zuschüsse in Höhe von 5,8 Milliarden Euro, ergänzt durch rund 13 Milliarden Euro aus dem regulären EU-Haushalt, insbesondere für die Kohäsionspolitik. Die Investitionsschwerpunkte liegen auf der grünen und digitalen Transformation, dem Infrastrukturausbau sowie der Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen. Diese Investitionen schaffen neue Absatzchancen für deutsche Anbieter von Energietechnik, nachhaltiger Gebäudetechnik oder Kühl- und Verpackungslösungen. Deutsche Maschinen- und Anlagenbauer profitieren zudem indirekt von Ausschreibungen, etwa wenn sie sich als Ausrüster geförderter Projekte positionieren. Grundsätzlich gilt jedoch: In Kroatien sind Ausschreibungs- und Vergabeverfahren komplex und langwierig. Lokale Marktexperten empfehlen ausländischen Unternehmen dringend, bei Interesse an EU-Fördermitteln aus kroatischen Programmen einen auf EU-Projekte spezialisierten Berater einzubinden.
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Quelle: GTAI
Stand: Oktober 2025