IHK Ulm

Bulgariens Wirtschaft behält Wachstum bei

Bulgarien erhält zum 1. Januar 2026 den Euro. Die neue Landeswährung verspricht Stabilität. Der Euro befeuert das Wachstum des Konsums und stimuliert Investitionen.
Bulgarien steht vor einer Phase verstärkter wirtschaftlicher Dynamik: Die Regierung plant Großinvestitionen von rund 4,9 Milliarden Euro vor allem in Verteidigung und Infrastruktur, flankiert von umfangreichen EU-Fördermitteln und der für Januar 2026 vorgesehenen Euro-Einführung, die Investitionen, Konsum und Exportchancen deutlich verbessern dürfte. Steigende Löhne, ein angespannter Arbeitsmarkt mit Fachkräftemangel, ein boomender Immobilienmarkt in Sofia sowie ein zunehmender Tourismus – insbesondere aus Rumänien und Deutschland – stützen die Binnennachfrage, während das wiiw für 2025 und 2026 ein BIP-Wachstum von knapp 3 Prozent erwartet. Für deutsche Unternehmen bleibt Bulgarien trotz Risiken wie Korruption, schwacher Verwaltung und Fachkräftemangel ein attraktiver Produktions- und Beschaffungsstandort, dessen Bedeutung im deutsch-bulgarischen Handel weiter zunimmt; zugleich werden Reformen bei Bildung, Digitalisierung und Verwaltung als zentrale Standortaufgaben gesehen.
Den vollständigen Artikel der GTAI finden Sie unter diesem Link.
Quelle: GTAI
Stand: Dezember 2025